Im Kreis Ostholstein leben derzeit rund 204.000 Menschen. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte liegt bei 147 Einwohnern je km2, wobei das nördliche Kreisgebiet weniger dicht besiedelt ist als der südliche Teil Ostholsteins.
Archivdaten (stichtagsbezogen zum jeweils letzten Tag des Quartals)
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Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein.
Aktuellen Prognosen des Statistischen Landesamtes zufolge wird die Bevölkerungszahl in Ostholstein in den nächsten 15 Jahren leicht rückläufig sein und sich bis 2020 um etwa 6.000 Personen auf rund 200.000 Einwohner reduzieren. Dabei wird es zu deutlichen Verschiebungen in der Altersstruktur kommen. So wird die Zahl der über 65-Jährigen bis zum Jahr 2020 um etwa 23% zunehmen und die Zahl der Hochbetagten (80 Jahre und älter) sogar um fast 50% ansteigen. Im Ergebnis wird im Jahr 2020 voraussichtlich mehr als jeder vierte Einwohner Ostholsteins über 65 Jahre alt sein. Gleichzeitig geht die Zahl der Kinder und Jugendlichen erheblich zurück. Das Statistische Landesamt prognostiziert, dass bis zum Jahr 2020 die Zahl der Schülerinnen und Schüler zwischen 6 und 16 Jahren um knapp 30% sinken wird. Im Vergleich zur heutigen Situation würde dies für das Jahr 2020 bedeuten, dass knapp 6.000 Kinder und Jugendliche weniger in Ostholstein leben und etwa 1.000 Kindergartenplätze unbesetzt bleiben.
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Demografischer Wandel in Ostholstein
Relativ dicht besiedelt sind die Gemeinden im Randbereich der Hansestadt Lübeck (Bad Schwartau, Stockelsdorf, Ratekau) und einige Küstenstandorte (Timmendorfer Strand und Scharbeutz) sowie die Städte Neustadt i.H., Heiligenhafen, Oldenburg i.H. und Eutin. Dünn besiedelt sind dagegen einige Gemeinden im Norden und im Binnenland des Kreisgebietes. Die höchste Einwohnerdichte erreicht die Stadt Bad Schwartau mit 1.076 Einwohnern je qkm, den niedrigsten Wert weisen die Gemeinden Altenkrempe und Gremersdorf mit 30 bzw. 32 Einwohnern je qkm auf.