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Dienstag, 24 Oktober 2017
Fehmarnsund-Brücke
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Ostholstein - in der Metropolregion ganz oben!

Seit dem Jahr 2012 ist auch der Kreis Ostholstein Mitglied in der Metropolregion Hamburg. Er ist damit der nordöstlichste Kreis der Metropolregion. Der Kreis hat vielfältige Beziehungen in den Hamburger Raum, seine Interessen für eine Zusammenarbeit liegen besonders in den Bereichen Tourismus, Verkehr und Wirtschaft. Auch für eine Steigerung der internationalen Attraktivität Ostholsteins, der Ostseeküste und der Holsteinischen Schweiz ist die Mitarbeit in der Metropolregion und eine gemeinsame Vermarktung mit den Partnern von großem Nutzen. 

Ostholstein steht für Ostseeküste und Hol­steinische Schweiz - das sind die kilometerlange Strände und das bunte Treiben auf den Promenaden und Seebrücken entlang der Küste. Die Hol­steinische Schweiz bildet hingegen mit ihren zahlreichen Hü­geln, romantischen Seen und Wäldern, die schon so manchen Künstler inspiriert haben, den Ausgleich zum quirligen Badeleben am Strand. In Ostholstein verbinden sich in idealer Weise Lebens- und Ar­beits­qualität. Neben den vielen interessanten Frei­zeit­ein­rich­tun­gen kommt hier auch die Kultur nicht zu kurz: Museen und kulturelle Einrichtungen, Konzerte und The­ater­auf­füh­rungen, Open-Air-Veranstaltungen direkt am Strand und viele, viele Festivitäten in den einzelnen Orten laden verlockend zu einem Besuch ein.

Einer der größten Küstenkreise Deutschlands

Das überaus reizvolle, 1.392 Quadratkilometer große Gebiet des heutigen Kreises Ostholstein hatte einst Wild­nischarakter, auf den Wegen, die von der Hanse­stadt Lübeck nordwärts führten, herrschte Faustrecht.

Heute ist Ostholstein einer der größten Küstenkreise und eine der tourismusintensivsten Regionen Deutschlands. Typisch ist ne­ben der 185 Kilometer langen Ostseeküste auch die hügelige End­mo­ränen­land­schaft mit einer Vielzahl von Knicks, Seen und wildreichen Wäldern. Im Kreisgebiet findet man den höchs­ten Punkt des Bundeslandes, den Bungsberg mit 168 Metern über Normalnull (NN), und die größte Fest­lands­tiefe der gesamten Bundesrepublik mit 44 Metern unter NN im Hemmelsdorfer See. Im Mai, wenn der Raps in voller Blüte steht, ist Ostholstein ein kleiner Traum in Gelb. Auch das Wetter ist hier immer ein bisschen sonniger und luftiger als anderswo.

Im Vergleich zu den weiteren zehn Kreisen Schleswig-Holsteins hat Ostholstein mit rund 198.000 Ein­woh­nern eine relativ hohe Bevölkerungsdichte. Der Kreis Ostholstein hat im Verhältnis zu anderen Schleswig-Holsteinischen Kreisen inzwischen flächenmäßig mit die größten Gemeinden und Ämter und damit mit Abstand die geringste Gemeinde- und Ämteranzahl.

Gut entwickelte Infrastruktur

Der Kreis Ostholstein verfügt über eine gut entwickelte Infrastruktur. Die Vogelfluglinie – der Teil der Eu­ro­pa­straße E 47 Lissabon – Stockholm zwischen Hamburg und Kopenhagen – als kürzeste Verbindung von und nach Skandinavien verläuft wie eine Hauptschlagader durch das Kreisgebiet und hat seine dynamische Ent­wicklung maßgeblich beeinflusst. Der Bau der Fehmarnsundbrücke vor 50 Jahren hat zu dieser Entwicklung erheblich beigetragen – ein Quantensprung für die ostholsteinische Region. Neben einer deutlichen verbesserten Verkehrsverbindung auf beiden Seiten hat dieses Projekt große Bedeutung für das Leben auf Fehmarn, die Wirtschaft, den Tourismus und die sozial-kulturellen Verflechtungen gehabt.

Feste Fehmarnbelt-Querung

Im Norden des Kreises Ostholstein bildet die Ostsee die Grenze nach Dänemark. Der Fehmarnbelt, die Meeresenge zwischen der Insel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland ist hier nur 19 Kilometer breit. Seit der Eröffnung der „Vogelfluglinie“ im Jahr 1963 verkehren Fähren über den Fehmarnbelt und stellen die Verkehrsverbindung zwischen Puttgarden und Rødby sicher. Doch schon bald soll diese Verbindung schneller und flexibler werden – mit einer festen Fehmarnbeltquerung, die in Form eines Tunnelbauwerks unter der Ostsee realisiert werden soll. Im Kreis erhofft man sich von dieser neuen festen Verbindung auch Impulse für den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch mit den skandinavischen Nachbarn und aufgrund der verbesserten verkehrlichen Erreichbarkeit eine Steigerung der Attraktivität Ostholsteins für Kurzurlauber aus Dänemark und Schweden.

Nicht zuletzt ist der Kreis Ostholstein quasi das „Scharnier“ der Metropolregion Hamburg zur Öresund- Region um Kopenhagen/ Malmö. Nach einem möglichen Bau des Fehmarnbelt-Tunnels würde zwischen den beiden Metropolen eine sehr leistungsfähige Verbindung über die Autobahn und mit der Eisenbahn bestehen. Für den Kreis Ostholstein ist es somit besonders wichtig, die zu erwartende neue Infrastruktur für eine weitere positive Entwicklung zu nutzen und nicht nur von Verkehren durchfahren zu werden. Dazu beteiligt sich der Kreis zusammen mit den anderen Gebietskörperschaften, den Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Fachleuten aus dem Tourismus entlang der Fehmarnbelt-Achse von Hamburg bis Puttgarden an der gemeinsamen Planung von beispielsweise interkommunalen Gewerbegebieten.

Neben den Planungen für das Tunnelbauwerk entlang der Vogelfluglinie sind für die Gemeinden zwischen Lübeck und Puttgarden die Ausbaupläne für die Schienenanbindung der Fehmarnbelt-Querung von ganz besonderer Bedeutung. Denn nach Fertigstellung der neuen Verbindung soll über die feste Querung und durch Ostholstein zusätzlich zum Personen- auch der Güterzugverkehr zwischen Skandinavien und Nordeuropa rollen. Hierfür wurden mögliche Trassenführungen im Rahmen eines Raumordnungsverfahrens untersucht. Der Kreis hat gegenüber den Entscheidungsträgern auf Landes- und Bundesebene seine Forderungen unter anderem nach zwei getrennten Bahnstrecken - für den Personenverkehr einerseits und den mit besonderen Lärmbelastungen verbundenen Güterverkehr andererseits – eindeutig formuliert. Mit dieser Trennung der Bahntrassen soll erreicht werden, dass die Interessen von Anwohnern, Urlaubern und Tourismusbetrieben möglichst weitgehend berücksichtigt werden. Mit der Fertigstellung der fast 20 Kilometer langen Fehmarnbelt-Querung wird 2022 gerechnet.

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Ostholstein

Portrait Kreis Ostholstein

Der Kreis Ostholstein ist 1970 aus den Gemeinden des aufgelösten Kreises Eutin und denen des Kreises Oldenburg i. H. neu gebildet worden. Kreisstadt ist die Rosenstadt Eutin, auch "Weimar des Nordens" genannt.   

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