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Beirat für Menschen mit Behinderung
Wolfgang Schulz (Vorsitzender)
- ehrenamtlich -
Jägersmühle 25a
23774 Heiligenhafen
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Beirat für Menschen mit Behinderung in Ostholstein

Zur Wahrnehmung der Interessen der behinderten Bürgerinnen und Bürger des Kreises Ostholstein wurde durch den Kreistag im Juni 2010 ein Beirat für Menschen mit Behinderung nach § 42 a der Kreisordnung für Schleswig-Holstein gewählt, der den bisherigen Beauftragten für Menschen mit Bedinderung ablöst. Der Beirat setzt sich für die Belange der Menschen mit Behinderung ein und fördert den Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Behindertenorganisationen. Zu den Aufgaben des Berates gehören insbesondere die Unterstützung des Kreistages und seiner Ausschüsse durch beratende Stellungnahmen und Empfehlungen in allen Angelegenheiten, die Menschen mit Behinderung im Kreis Ostholstein betreffen. 

Aktuelles

Gemeinsames Lernen?
Auftaktveranstaltung zur Vortragsreihe „Inklusion“

Logo der Veranstaltung Gemeinsames Lernen

 
Eutin. Inklusion heißt das neue bildungspolitische Schlagwort, doch nur wenige wissen, was konkret hinter diesem Begriff steht. Welche Bedeutung hat Inklusion für die Bildungslandschaft in unserem Landkreis? Muss Bildung in Kindergärten, Schulen und Kommunen neu gedacht werden? Welche Vorteile können wir von inklusiven Bildungseinrichtungen erwarten?

Prof. Dr. André Frank Zimpel von der Universität Hamburg beleuchtet diese Thematik aus neurobiologischer Sicht. Vor dem Hintergrund seiner langjährigen Forschungen in den Bereichen Kybernetik und Systemtheorie, Lernschwierigkeiten und Spieltheorie entwickelte er einen differenzierten Bildungsbegriff und Modelle für eine individuelle Entwicklungsförderung. Sein Credo: „Wer viel hat, dem wird gegeben – wer wenig hat, dem wird genommen. Diese Faustformel, in der Soziologie spricht man von Matthäus-Effekt, droht unsere Gesellschaft zu spalten. Sinnvolle Maßnahmen zielen deshalb immer auf Ausgleich: Stärkere helfen Schwächeren.“

Antworten auf die Fragen: „Wie kann gemeinsames Lernen in (inklusiven) Schulen so gelingen, dass alle davon profitieren? Welche Faktoren stärken und welche Faktoren schwächen das Lernen nach dem aktuellen Stand der Hirnforschung? Inwieweit entscheiden Gene über die individuelle Bildungsbiografie?“ verspricht sein Vortrag am Mittwoch, dem 15. Mai 2013, von 19.30 bis 21.30 Uhr im Haus der Kreisverwaltung in Eutin, Lübecker Straße 41, 1. Stock „Ostholstein-Saal“.
Ein barrierefreier Zugang ist über den Innenhof-Altbau gewährleistet!

Die Veranstaltung ist der Auftakt einer Vortragsreihe zum Thema „Inklusion“, die der Beirat für Menschen mit Behinderungen in Ostholstein derzeit organisiert.

Aus verschiedenen Perspektiven – von Wissenschaften wie der Neurobiologie bis hin zu erfolgreicher Praxis - soll zur Diskussion über Inklusion angeregt werden. Eingeladen sind insbesondere Eltern, Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen und Einrichtungen, Schülerinnen und Schüler, Pädagoginnen und Pädagogen sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Mitveranstalter ist das Schulamt des Kreises Ostholstein, die Sparkassen-Stiftung Ostholstein und das Projekt Inprax (Inklusion in der Praxis – ein Gemeinschaftsprojekt des Ministeriums für Bildung mit dem IQSH). Herr Landrat Sager hat die Schirmherrschdsaft übernommen.

Der Vortrag von Prof. Zimpel „Gemeinsames Lernen? Spannende Antworten der Neurobiologie“ am 15. Mai 2013 ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist erwünscht unter:  ag.bildungoh@hotmail.de 

Weitere Infos unter: Tel.: 04521 8302 668; Ansprechpartnerin: Karoline Jaeger

Flyer zur Veranstaltung Gemeinsames Lernen 

Satzung des Beirates

Die Tätigkeit des Beirates ist durch eine Satzung des Kreises Ostholstein geregelt:

Sitzungen des Beirates

Links

An dieser Stelle finden Sie zahlreiche interessante Links zu den Belangen der Menschen mit Behinderung. Da das Informationsmaterial im Internet äußerst umfangreich ist, werden die Links auf einer gesonderten Seite zusammengefasst.

Zur Übersicht der Links

Notruf-Fax

0431-160 55 55, der Notruf für Menschen mit Behinderung

Ziel dieses Notrufes ist es, Menschen die auf Grund einer Behinderung nicht telefonieren können, über ein Notruf-Fax schnell und kompetent Hilfe zukommen zu lassen. Das Notruf-Fax läuft im Lagezentrum des Innenministeriums auf und wird von dort an die entsprechenden Stellen zur sofortigen Hilfeleistung weitergeleitet.


Das Fax-Formular wird im Fax-Abruf-Verfahren unter der oben genannten Telefon-Nummer und auf dieser Seite als Download zur Verfügung gestellt.

Sollten Sie noch Fragen oder Anregungen zu unserem Service haben, erreichen Sie das Lagezentrum der Polizei auch per eMail: lagezentrum.polizei@landsh.de

Eine Kopie geht an das Büro des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung.

Notruf-Fax mit Formulareingabefelder (PDF/227 KB)

Notruf-Fax (PDF/7 KB) 

Quelle: Landespolizei Schleswig-Holstein