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Montag, 6 Juli 2015
Seebrücke Heiligenhafen
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Wirtschaftsstandort Ostholstein
Der Tourismus ist die tragend Wirtschaftssäule in Ostholstein

Für den Kreis Ostholstein mit seinen rund 50.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist die Sicherung und Stärkung Ostholsteins als attraktiver Wohn-, Wirtschafts-, Arbeits- und Freizeitstandort ein wichtiges Entwicklungsziel. Struktureinbrüchen wird in Ostholstein mit aktiven wirtschaftsfördernden Maßnahmen begegnet. Mit der Umsetzung aktueller Konzepte zur Regional- und Kreisentwicklung sowie einer modernen Wirtschaftsförderungsstrategie hat der Kreis die Weichen für die Zukunft gestellt. 

Dienstleistung

Dominanter Wirtschaftsfaktor ist – mit einem Anteil von rund 70 Prozent an der Wertschöpfung und rund 68 Prozent der Arbeitsplätze – traditionell der Dienstleistungsbereich, geprägt durch den Tourismus und die Gesundheitswirtschaft. Der Kreis ist Standort von 15 Krankenhäusern, 21 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie einer überdurchschnittlich hohen Anzahl von Einrichtungen der Seniorenbetreuung und -pflege.

Existenzgründung

Neben einem Gründerservice-Angebot in den Gewerbezentren Eutin und Oldenburg i. H., einem Mittelstandsservice durch Unterstützung der Entwicklungsgesellschaft Ostholstein in allen unternehmens-relevanten Fragen, spielen Qualifizierung und Beschäftigungsförderung gleichfalls eine große Rolle im Kreis.
Mit der Erschließung neuer autobahnnaher Gewerbe- und Industriegebiete vorrangig in interkommunaler Zusammenarbeit verfolgen der Kreis und seine Kommunen eine aktive Politik zur Ansiedlung von Gewerbebetrieben.

Tourismus

Vom Tourismus als die tragende Wirtschaftssäule in Ostholstein profitieren Handel und Handwerk in erheblicher Weise, die sich zu stabilen Wirtschaftsfaktoren entwickelt haben. Insgesamt zählt der Kreis pro Jahr rund 2,6 Millionen Gäste mit rund 14,5 Millionen Übernachtungen. Nach vorsichtigen Schätzungen zieht es Jahr für Jahr sogar rund 27 Millionen Tagesgäste nach Ostholstein.

Der Kreis als eine der tourismusintensivsten Regionen Deutschlands hat also eine ganz besondere Verantwortung gegenüber diesem Wirtschaftszweig. Die Sicherung des Tourismus ohne größere Expansion der Beherbergungskapazität ist dabei oberstes Ziel. Im Vordergrund stehen außerdem Saisonverlängerung, ständige Qualitätsverbesserung und der Erhalt der natürlichen Ressourcen zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region. Mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft des Landes ist es in den letzten Jahren gelungen, auch die touristische Infrastruktur, besonders die Strandpromenaden in den Ostseebädern, grundlegend zu modernisieren.

Von besonderer touristischer Bedeutung sind die 22 Sportboothäfen mit rund 10.000 Liegeplätzen und die 86 Campingplätze mit rund 25.000 Stellplätzen . Die Erhaltung und der Ausbau der hohen Qualität in diesen beiden Bereichen ist ein besonderer Schwerpunkt der ostholsteinischen Tourismusförderung.

Landwirtschaft

Die Landwirtschaft mit ihren 1.257 Betrieben ist in Ostholstein ebenfalls ein nicht unwesentlicher Wirtschaftsfaktor. 67 Prozent der Fläche des Kreises werden landwirtschaftlich genutzt. Die Böden sind sehr fruchtbar – besonders in den Küstengebieten im Norden des Kreises und auf der Insel Fehmarn. Die Erträge in diesen Regionen sind teilweise bis zu einem Drittel höher als im Süden des Kreises. Angebaut werden hauptsächlich Gerste, Weizen und Raps.

Im verarbeitenden Gewerbe wie der Nahrungs- und Genussmittelindustrie (z. B. die Schwartauer Werke), der elektrotechnischen und elektronischen Industrie oder der Medizintechnik können 174 Betriebe gezählt werden. Der Anteil des produzierenden Gewerbes in Ostholstein insgesamt beträgt 17 Prozent.

Institutionen und Verbände

IHK Lübeck

Unternehmensverband Ostholstein Plön

 



Entwicklungsgesellschaft
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