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Fachdienst Boden-und Gewässerschutz

Eine saubere Umwelt ist die Grundlage für Wohnen und Freizeit. Mit dem Ziel, der Erhaltung oder Verbesserung der Umweltqualität sind zahlreiche Vorgaben auf europäischer Ebene, Bundes- oder Landesebene erlassen worden. Aufgabe des Fachdienstes Boden- und Gewässerschutz ist es, auf die Einhaltung dieser Vorgaben zu achten.

Der Fachdienst nimmt die Aufgaben der Unteren Abfallbehörde, der Unteren Bodenschutzbehörde und der Unteren Wasserbehörde wahr.

Abfallbehördliche Aufgaben
(Untere Abfallbehörde)

Die untere Abfallbehörde ist zuständig für die Überwachung der ordnungsgemäßen Abfallentsorgung. Hierzu gehören die Überwachung von abfallerzeugenden Betrieben und die Überwachung der landwirtschaftlichen Verwertung von Klärschlämmen. Sind Abfälle rechtswidrig abgelagert worden, so wird von hier die ordnungsgemäße Entsorgung veranlasst. Zentrale abfallrechtliche Vorschriften sind das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und das Landesabfallgesetz (LAbfG).

Der Kreis Ostholstein als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger hat dem Zweckverband Ostholstein (ZVO) durch Vertrag die Aufgabe der Abfallentsorgung mit Wirkung vom 01.01.2005 für die Dauer von 20 Jahren umfassend übertragen.

Bodenschutz
(Untere Bodenschutzbehörde)

Mit den Regelungen des Bundesbodenschutzgesetzes (BBodSchG) und der Bundesbodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) sind auf Bundesebene besondere Vorschriften zum Schutz des Bodens erlassen worden.

Ziel des Bodenschutzes ist es, nachhaltig die Funktion des Bodens als Lebensraum und als Lebensgrundlage zu sichern oder wiederherzustellen. Schädliche Bodenveränderungen sollen abgewehrt werden und bereits bestehende Beeinträchtigungen durch Altlasten sind zu sanieren oder zu sichern. Ein nachteiliges Einwirken auf den Boden wie z.B. durch starke Verdichtungen soll vermieden werden. Die Untere Bodenschutzbehörde wird bei der Erstellung von Bauleitplanungen beteiligt und hat die Aufgabe, bestehende Altlasten zu erfassen, untersuchen und - sofern erforderlich - sanieren zu lassen.

Gewässerschutz
(Untere Wasserbehörde)

Den Unteren Wasserbehörden als Sonderordnungsbehörden obliegt der Schutz der Gewässer. Hierunter fallen Grundwässer, fließende (Flüsse, Bäche) sowie stehende Gewässer (Seen, Teiche).

Kernpunkt des Schutzes aller Gewässer ist die Erhaltung und die Schaffung sauberen Wassers, das letztendlich für die Trinkwasserversorgung erforderlich ist.

Besonders wichtig ist auch die Grundwassererneuerung, z. B. durch die Versickerung des Niederschlagswassers von Dachflächen in Wohngebieten. Konkret heißt das, jede Gewässerbenutzung, ob Grundwasserförderung durch einen Brunnen, Einleitung von Abwässern in einen Bach oder der Freizeitsport an einem See, ist so behutsam wahrzunehmen, dass eine unnötige Verunreinigung der Gewässer verhindert wird.

Zum verbesserten Schutz der Gewässer als Bestandteil des Naturhaushalts ist beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen besondere Vorsicht geboten. Anlagen, in denen mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird, müssen so beschaffen sein und so errichtet, unterhalten, betrieben und stillgelegt werden, dass eine nachteilige Veränderung der Eigenschaften von Gewässern nicht zu besorgen ist.  

Aufsicht über die Wasser- und Bodenverbände
(Aufsichtsbehörde)

Die Wasser- und Bodenverbände unterliegen gemäß § 72 Abs. 1 Wasserverbandsgesetz der Rechtsaufsicht durch die zuständige Aufsichtsbehörde.

Die Rechtsaufsicht erstreckt sich darauf, dass die Wasser- und Bodenverbände die ihnen übertragenen Aufgaben erfüllen und bei der Aufgabenwahrnehmung Gesetze und Satzungen beachten.

Sonstige Angelegenheiten

Kontakt

Frau Klehn »
Fachdienstleitung
Telefon: +49 4521 788-840
Fax: +49 4521 788-96840
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Herr Gilardoni »
Fachgebietsleitung Gewässerschutz
Telefon: +49 4521 788-852
Fax: +49 4521 788-96852
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Frau Lamp »
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Fax: +49 4521 788-96846
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Häufig gestellte Anfragen

Altlastenauskunft