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Badeinformationen
zu Ostsee und Seen

Die Badewasserqualität aller Binnenseen und der Ostseeküste wird regelmäßig durch unser Gesundheitsamt auf Schadstoffe untersucht.

Badewasser-Informationssystem

Hinweis:

Auf mögliche Gefahren für Badende wird an den DLRG-Wachstationen der einzelnen Badestellen hingewiesen. Beachten Sie unbedingt die allgemeinen Baderegeln. Denken Sie daran: Eine rote Fahne bedeutet „Badeverbot“, zum Beispiel wegen gefährlicher Wind- und Strömungsverhältnisse. Gehen Sie nicht baden, wenn die rote Fahne aufgezogen ist! Achten Sie auf Ihre Kinder und informieren Sie auch Ihre Strandnachbarn, wenn diese das Badeverbot nicht beachten. Nutzen Sie hierzu auch die DLRG - App zur Badesicherheit.

Der Fachdienst Gesundheit des Kreises Ostholstein untersucht in jeder Sommersaison die Badewasserqualität. Bis Ende September werden an insgesamt 46 Ostsee- und 21 Binnensee-Entnahmestellen monatlich Wasserproben, rd. 350 pro Saison, gezogen. Gleichzeitig wird die Wasseroberfläche begutachtet, um z.B. Ölfilme, Teerrückstände, Schaum- und Algenbildung und andere Auffälligkeiten festzustellen. Auch die Uferbereiche werden auf Sauberkeit kontrolliert. Ferner wird auf Einleitungen sowie Wasservögel geachtet und die Temperatur von Wasser und Luft, die Windstärke und -richtung sowie die Sichttiefe im Wasser ermittelt.


Zur Erklärung: 

Mögliche Beeinträchtigungen der Badewasserqualität und ihre Kennzeichnung

blau: keine Beeinträchtigung 

grün: geringe Beeinträchtigung

gelb: Badewarnung  

rot:Badeverbot

 


Die Wasserproben werden zur Laboruntersuchung an das Hygiene-Institut der Medizinischen Universität Lübeck weitergegeben. Dort werden die Anzahl der  Bakterien Echerichia Coli (Grenzwert 1800 KBE je 100 ml) und Intestinale Enterokokken (Grenzwert 700 je 100 ml) geprüft. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes hat die Badewasserkommission beim Umweltbundesamt sogenannte "Maßnahmewerte" empfohlen. Bei Überschreitung der Maßnahmewerte trifft die Gesundheitsbehörde die notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung einer Gesundheitsgefährdung:
  • Kontrolluntersuchung
  • bei Bestätigung der Überschreitung des Maßnahmewertes, wird ein Badeverbot ausgesprochen (Verbotsschilder, Meldung an das Ministerium, Information der Bevölkerung auf ortsübliche Weise)

Die aktuellen Ergebnisse der Laboruntersuchungen können bei den Kur- oder Gemeindeverwaltungen erfragt werden. Weitere Infos unter www.algenreport.de.

Kontakt

Herr Kirsten »
Umweltbezogener Gesundheitsschutz
Telefon: 04521 788-132 oder 193
Fax: 04521 78896-132
E-Mail oder Kontaktformular