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Mittwoch, 18 Oktober 2017
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Das Grundbuch dient dem Rechtsverkehr mit Grundstücken und so genannten grundstücksgleichen Rechten. In den Grundbüchern werden insbesondere die Eigentumsverhältnisse und die privatrechtlichen Belastungen der Grundstücke wie zum Beispiel Wegerechte, Hypotheken, Grund- oder Rentenschulden oder Wohnungsrechte eingetragen.

Wer ein berechtigtes Interesse darlegt, kann das Grundbuch einsehen oder Abschriften (gebührenpflichtig) daraus beantragen.

Wenn Sie zum Beispiel das Eigentum an einem Grundstück übertragen, das heißt ein Grundstück erwerben oder veräußern oder ein Grundpfandrecht an Ihrem Grundstück bestellen wollen, ist dazu eine Eintragung in das Grundbuch erforderlich.

Voraussetzungen:

  • Sie sind Eigentümer/in des Grundstücks oder Inhaber/in eines Rechts, das in das Grundbuch eingetragen werden soll (zum Beispiel Buchhypotheken, Grundschulden, Wegerechte).
  • Ihr Recht ist von dieser Eintragung betroffen.
  • Bei der Übertragung des Eigentums an einem Grundstück muss außerdem die Einigung über die Rechtsänderung in notarieller Form nachgewiesen werden.
  • Alle Bewilligungen und Erklärungen müssen in Form öffentlicher oder öffentlich beglaubigter Urkunden vorliegen.