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Samstag, 21 Oktober 2017
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Zum Schutz vor Gefahren, die von wiederholt gegen Verkehrsvorschriften verstoßenden Fahrzeugführerinnen/Fahrzeugführern und Halterinnen / Haltern ausgehen, hat die zuständige Stelle entsprechende Maßnahmen nach dem Fahreignungs-Bewertungssystem (früher: Punktesystem) zu ergreifen.

Voraussetzungen:
Ab einem bestimmten Punktestand informiert das Kraftfahrt-Bundesamt das für die Fahrerlaubnisinhaberin / den Fahrerlaubnisinhaber zuständige Fahrerlaubnisbehörde. Dieses leitet entsprechende Maßnahmen ein.

Verfahresablauf:

  • 4 – 5 Punkte:
    Ermahnung und Hinweis auf ein Fahreignungsseminar, um das Verkehrsverhalten zu verbessern. Durch dieses freiwillige Seminar kann 1 Punkt abgebaut werden. Dafür ist die Teilnahmebescheinigung innerhalb von 2 Wochen nach Beendigung des Seminars bei der Fahrerlaubnisbehörde vorzulegen. Bei Ende des Seminars darf der Punktestand von 5 nicht überschritten sein.
  • 6 – 7 Punkte:
    Verwarnung und Hinweis auf ein Fahreignungsseminar, um das Verkehrsverhalten zu verbessern. Ein Punkteabbau ist dadurch nicht möglich.
  • 8 und mehr Punkte:
    Entziehung der Fahrerlaubnis.

Teilnehmer / innen an Fahreignungsseminaren sollen sicherheitsrelevante Mängel in ihrem Verkehrsverhalten und insbesondere in ihrem Fahrverhalten erkennen und abbauen.
Fahreignungsseminare bestehen aus einer verkehrspädagogischen und einer verkehrspsychologischen Teilmaßnahme. Sie dürfen nur von dazu berechtigten Fahrlehrerinnen / Fahrlehrern bzw. Verkehrspsychologinnen / Verkehrspsychologen durchgeführt werden.