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Donnerstag, 21 September 2017
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Mit dem von Bund und Ländern gemeinsam finanzierten Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), dem so genannten "Meister-BAföG", ist ein individueller Rechtsanspruch auf Förderung von beruflichen Aufstiegsfortbildungen, das heißt von Meisterkursen oder anderen auf einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss vorbereitenden Lehrgängen, eingeführt worden.

Das "Meister-BAföG" unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses. Über den Darlehensteilerlass hinaus werden Anreize zum erfolgreichen Abschluss der Fortbildung und den Schritt in die Selbstständigkeit geschaffen.

Handwerker und andere Fachkräfte, die eine nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung, abgeschlossene Erstausbildung beziehungsweise einen vergleichbaren Berufsabschluss haben, können Aufstiegsförderung beantragen. Sie können so finanzielle Unterstützung bekommen, sofern sie sich auf einen Fortbildungsabschluss:

  • zum/zur Handwerks- und Industriemeister/in,
  • Techniker/in,
  • Fachkaufleuten,
  • Fachkrankenpfleger/in,
  • Betriebsinformatiker/in,
  • Programmierer/in,
  • Betriebswirt/in

oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten.