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Samstag, 21 Oktober 2017
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Sollten Sie sich dafür entscheiden, eine Heizölanlage zu errichten und zu betreiben, bestehen für die Heizöllageranlage die folgenden Pflichten: 

  • Selbstüberwachung: Regelmäßige Wartung und Kontrolle der Heizöllageranlage (d.h. insbesondere Sichtkontrollen auf Dichtheit und äußere Schäden am Tank, an Rohrleitungen und an sonstigen Anlagenteilen, Prüfung der Zugänglichkeit, Dichtheit und Sauberkeit des Domschachtes und der Durchgängigkeit der Entlüftungsleitung sowie Funktionskontrolle des Leckanzeigers, des Grenzwertgebers und der Brandschutzeinrichtungen). Kann die Überwachung nicht oder nicht vollständig selbst ausgeführt werden, ist eine Fachfirma zu beauftragen.
  • Nur Verwendung von zugelassenen Heizöllageranlagen,
  • baurechtliche Genehmigung von Heizöllageranlagen > 10 m³ einholen,
  • Prüfung durch Sachverständige gem. § 22 Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (Anlagenverordnung - VAwS) vor Inbetriebnahme: Alle unterirdischen und oberirdischen Anlagen > 1 m³,
  • wiederkehrende Prüfung im Abstand von 5 Jahren durch Sachverständige gem. § 22 VAwS; alle unterirdischen und oberirdischen Anlagen > 10 m³, in Wasserschutzgebieten im Abstand von 2,5 Jahren.