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Mittwoch, 20 September 2017
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Anliegerbescheinigungen sind Erklärungen über öffentliche Lasten (Straßenausbaubeiträge), das heißt eine möglicherweise bestehende Beitragspflicht für Erschließungsleistungen sowie zur Lage eines Grundstücks an einem öffentlichen Weg (Zugang des Grundstücks zu einer öffentlichen Straße).

Wenn Sie ein Grundstück erwerben wollen, verschaffen Sie sich mit einer Anliegerbescheinigung eine größere finanzielle Planungssicherheit.

Dabei kommen folgende Abgaben beziehungsweise Beiträge in Betracht:

  • Erschließungsbeiträge (§§ 124 ff. BauGB), einschließlich Leistungen der Erweiterung und Verbesserung der Erschließungsanlagen,
  • naturschutzrechtliche Kostenerstattungsbeträge (§ 135 a BauGB),
  • Umlegungsausgleichsleistungen (§ 64 BauGB),
  • Ausgleichsbeiträge in städtebaulichen Sanierungsgebieten (§§ 154 f BauGB),
  • bodenschutzrechtliche Ausgleichsbeträge für Grundstücke, die von Altlasten bereinigt wurden (§ 25 BBodSchG),
  • Beiträge auf Grund von Leistungen der Wasser- beziehungsweise Abwasserzweckverbände,
  • Versiegelungsabgaben,
  • Walderhaltungsabgaben.