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Dienstag, 26 September 2017
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Betreiben Sie ein Unternehmen oder Gewerbe im sogenannten Nichtfinanzsektor?
Allen Unternehmen, die zu den Verpflichteten nach dem Geldwäschegesetz (§ 2 GWG) gehören, sind besondere Sorgfaltspflichten auferlegt. Dazu gehört auch die Meldung von Verdachtsfällen. Wenn Sie feststellen oder den Verdacht haben, dass Ihr Geschäftspartner Sie für Transaktionen zur Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung missbraucht, müssen Sie dies unverzüglich anzeigen.
Über die Anzeige des Verdachts auf Geldwäsche müssen Sie schweigen. Sie dürfen Ihre Geschäfts- oder Vertragspartner keinesfalls davon informieren. Außerdem dürfen Sie die angetragene Transaktion zunächst nicht durchführen. In der Regel erhalten Sie binnen zwei Werktagen vom Landes- oder Bundeskriminalamt eine telefonische oder elektronische Benachrichtigung, ob Sie das Geschäft zum Abschluss bringen können oder Ihr Verdacht bestätigt wurde.