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Mittwoch, 28 Juni 2017
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Eutin. Barrierefreies Wohnen mit Unterstützung ist für viele ältere und beeinträchtigte Bürger die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Angesichts des demografischen Wandels ist die Schaffung von bezahlbarem, barrierefreiem Wohnraum eine Herausforderung. Die Möglichkeiten und Entwicklungsbedarfe im Kreis Ostholstein sollte mit Fachleuten und Bürgern auf dem Forum 3 „Barrierefreies Wohnen mit inklusionsorientierten Unterstützungsdiensten (Assistenz, Pflege, Gesundheit)“ erörtert werden. Das Forum fand am Donnerstag (3. September) von 14.30 bis 17.30 Uhr im Ostholstein-Saal im Kreishaus, Lübecker Straße 41 in Eutin statt. Die Räume sind barrierefrei, Gebärdensprachdolmetscher werden auf Anfrage zur Verfügung stehen.

Das Forum findet im Rahmen des Prozesses zur Erarbeitung eines Aktionsplanes Inklusion »Ostholstein, erlebbar für alle«  auf Kreisebene statt. Ziel des Forums ist es, eine erste Bestandsaufnahme der Situation im Kreis zu machen und Anregungen für den Aktionsplan zu bekommen. Dabei stehen diesmal Artikel 19 (unabhängige Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinschaft) und Artikel 25 (Gesundheit) der UN-Behindertenrechtskonvention im Fokus.

Fabian Weist, Geschäftsführer der WoBau Ostholstein, wird zum Thema barrierefreies Wohnen in Ostholstein referieren. Bernd Steltner vom HEWI Schulungszentrum wird über die Möglichkeiten der Barrierefreiheit im privaten Wohnraum informieren. Reinhard E. Sohns von den ostholsteinern wird über Entwicklungen im Bereich des ambulant betreuten Wohnens für Menschen mit kognitiver und psychischer Beeinträchtigung in Ostholstein im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention berichten. Im Anschluss an die Impulsreferate ist eine Bestandsaufnahme in Arbeitsgruppen geplant.

Anmeldungen sind bei Dr. Stefan Doose per E-Mail unter s.doose@kreis-oh.de möglich.

 

Autor: Die Presssprecherin, 28.08.2015 
Quelle: Kreis Ostholstein