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Donnerstag, 29 Juni 2017
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Eutin. Barrierefreies Wohnen mit Unterstützung ist für viele ältere und beeinträchtigte Bürger die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Angesichts des demografischen Wandels ist die Schaffung von bezahlbarem, barrierefreiem Wohnraum eine Herausforderung. Die Möglichkeiten und Entwicklungsbedarfe im Kreis Ostholstein wurden nun mit Fachleuten und Bürgern auf dem Forum 3 „Barrierefreies Wohnen mit inklusionsorientierten Unterstützungsdiensten (Assistenz, Pflege, Gesundheit)“ im Kreihaus am 3. September erörtert. 

Das Forum fand im Rahmen des Prozesses zur Erarbeitung eines Aktionsplanes Inklusion »Ostholstein, erlebbar für alle«  auf Kreisebene statt. Ziel des Forums war es, eine erste Bestandsaufnahme der Situation im Kreis zu machen und Anregungen für den Aktionsplan zu bekommen. Dabei standen diesmal Artikel 19 (unabhängige Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinschaft) und Artikel 25 (Gesundheit) der UN-Behindertenrechtskonvention im Fokus.

Fabian Weist, Geschäftsführer der WoBau Ostholstein, hat zum Thema barrierefreies Wohnen in Ostholstein referiert. Bernd Steltner vom HEWI Schulungszentrum informierte über die Möglichkeiten der Barrierefreiheit im privaten Wohnraum. Reinhard E. Sohns von den ostholsteinern berichtete über Entwicklungen im Bereich des ambulant betreuten Wohnens für Menschen mit kognitiver und psychischer Beeinträchtigung in Ostholstein im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention berichten. Im Anschluss an die Impulsreferate fand eine Bestandsaufnahme in Arbeitsgruppen statt.

 

Autor: Die Pressesprecherin, 10.09.2015 
Quelle: Kreis Ostholstein