Hilfsnavigation
Volltextsuche
Samstag, 19 August 2017
Seiteninhalt

Da bewegt sich was: Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Schleswig-Holstein entwickelt sich beständig weiter und passt sich dabei immer besser den Bedürfnissen der Fahrgäste an. Ende 2014 haben sich das Land Schleswig-Holstein, die Kreise und die kreisfreien Städte als ÖPNV-Aufgabenträger zum Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein zusammengeschlossen, um Themen gemeinsam anzugehen und den ÖPNV unter einem gemeinsamen Dach weiter zu entwickeln. Der seit 2005 geltende gemeinsame Schleswig-Holstein-Tarif (SH-Tarif) - mit nur einem Ticket und egal mit welchem Verkehrsmittel im ganzen Land unterwegs zu sein - hat die Nutzung von Bussen und Bahnen erheblich vereinfacht.

Dennoch machen die Kreise immer wieder die Erfahrung, dass das ÖPNV-Angebot bei vielen Menschen nicht ausreichend bekannt ist. Etwa, dass über die Internetseite www.nah.sh oder in der NAH.SH-App der Kauf von Online-Tickets bereits heute möglich ist.

Um mehr Bewusstsein für den ÖPNV in Schleswig-Holstein zu schaffen, bemühen sich die ÖPNV-Aufgabenträger, die Verkehrsunternehmen und die NAH.SH auch um ein möglichst einheitliches Auftreten. So hat Autokraft nun zwei Busse in den nordisch-frischen Farben des Verbunds gestaltet. „Wir unterstützen das Zusammenwachsen von Bus- und Schienenverkehr, denn es birgt viele Chancen für eine weitere Verbesserung des ÖPNV-Angebots. Im Kreis Ostholstein sind wir mit verschiedenen Fahrzeugtypen – von groß bis klein – im Einsatz. Jetzt freuen wir uns, zusätzlich fahrende Botschafter für den Verbundgedanken zu sein“, sagt Andree Bach, Geschäftsführer der Autokraft GmbH.

Landrat Reinhard Sager sagte hierzu: „Die Gründung des Verbunds war der logische nächste Schritt zur Entwicklung eines Nahverkehrs aus einem Guss. Ich bin sicher, dass es nur gemeinsam gelingen kann, die anstehenden Herausforderungen im ÖPNV zu lösen.“ In diesem Zusammenhang nannte Sager besonders die Anbindung der Orte im ländlichen Raum, die Verbesserung der Abstimmung von Bus und Bahn oder die Einführung so genannter bedarfsgestützter Angebote, wie zum Beispiel Anruf-Linien-Fahrten.

„Im Nahverkehrsverbund können wir Problemstellungen gebündelt angehen und auch übergeordnete Angebote schaffen. So helfen die landesweiten Fahrplan- und Preisauskünfte im Internet (www.nah.sh) und in der NAH.SH-App täglich vielen Fahrgästen in ganz Schleswig-Holstein dabei, den richtigen Anschluss und das passende Ticket zu finden“, ergänzt Dennis Fiedel von der NAH.SH die Vorteile des Verbunds.

Die Bürgermeisterin der Stadt Neustadt, Dr. Tordis Batscheider, sieht in den weiter entwi-ckelten Angeboten außerdem einen erheblichen Vorteil für ihre Stadt: „Neustadt in Holstein verfügt über eine sehr gute Infrastruktur, die nicht nur von den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt, sondern auch von Menschen aus dem Umland intensiv genutzt wird. Daher ist es sehr wichtig für uns, dass unsere Stadt mit all ihren Angeboten unkompliziert erreichbar ist, auch für diejenigen, die nicht über ein Auto verfügen - also für junge Menschen, die noch keinen Führerschein besitzen, oder auch für ältere Menschen, die nicht mehr selbst fahren wollen oder können. Insofern freue ich mich sehr über das Angebot von NAH.SH!“

Verantwortlich für den Text:

Anja Sierks-Pfaff
Kreis Ostholstein
Pressesprecherin
Tel. + 49 (0)4521 788-438
a.sierks-pfaff@kreis-oh.de

Dennis Fiedel NAH.SH
Pressesprecher
Tel. +49 (0) 431 66019-22
dennis.fiedel@nah.sh

Egbert Meyer-Lovis
Deutsche Bahn AG
Sprecher
Hamburg/Schleswig-Holstein,
Niedersachsen/Bremen
Tel. +49 (0) 40 3918-4498
presse.h@deutschebahn.com

16.06.2016 
Quelle: Kreis Ostholstein - NAH.SH - DB Autokraft