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Freitag, 20 Oktober 2017
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Ausgleichsflächenkonzept für den Kreis Ostholstein

Eutin. Zur Auftaktveranstaltung zur Vorstellung des geplanten Ausgleichsflächenkonzeptes am Donnerstag (29. September) sind die Vertreter von Kommunen und Verbänden sowie der drei Aktiv-Regionen des Kreises Ostholstein eingeladen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, Vorschläge einzubringen und Inhalte zu diskutieren. Eine aktive Mitarbeit am Konzept ist ausdrücklich erwünscht. „Die Anmeldezahlen bestätigen uns, dass ein erhebliches Interesse für dieses Thema besteht“, freut sich der stellvertretende Fachbereichsleiter Nils Hollerbach über die große Resonanz.

Hintergrund:

Im Kreis Ostholstein sind eingriffsintensive Projekte und Vorhaben geplant, wie die Schienen- Hinterlandanbindung, die 380 kV-Ostküstenleitung sowie zahlreiche Windparks. Diese haben z.T. erhebliche Auswirkungen auf die Natur und Landschaft, den Tourismus, die Erholungseignung und die Wohnqualität. Die Vorhaben beanspruchen Flächen, sowohl für die baulichen Anlagen als auch für Maßnahmen zur Kompensation der Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft. Verschärfend kommt die Zerschneidung von Flächen hinzu.

Der Kreis hat dieses Problem erkannt und beschlossen, ein kooperatives Ausgleichsflächenmanagement umzusetzen. Wesentlicher Bestandteil dieses Managements ist die Erarbeitung eines Ausgleichsflächenkonzeptes. Hochwertige, abgestimmte und sich ergänzende Kompensationsmaßnahmen können dazu beitragen, die Probleme zu entschärfen und die Akzeptanz vor Ort zu erhöhen. Im Interesse der hier lebenden und Erholung suchenden Menschen möchte der Kreis Ostholstein erreichen, dass die Region nicht nur von möglichen negativen Wirkungen durch den Bau und den Betrieb der Projekte betroffen sein wird, sondern es sollen vor Ort auch positive Effekte entstehen. Hierzu können die gesetzlich geforderten Kompensationsmaßnahmen einen Beitrag leisten. Der Kreis Ostholstein wird die so ermittelten Ausgleichsflächen benennen und in die laufenden Planungen einbringen.

Autor: Die Pressesprecherin, 28.09.2016 
Quelle: Kreis Ostholstein