Hilfsnavigation
Volltextsuche
Mittwoch, 20 September 2017
Seiteninhalt

Neuer Vorsitz im Fehmarnbelt-Komitee Fehmarnbelt-Komitee weiterhin starke Interessenvertretung für die grenzüberschreitende Region

Eutin/Fehmarn. Bereits zum zweiten Mal kam das deutsch-dänische Fehmarnbelt-Komitee in diesem Jahr zu einem gemeinsamen Treffen in Burgtiefe auf Fehmarn zusammen. Grund für diese außerordentliche Sitzung war ein geplanter Wechsel im Vorstand des grenzüberschreitenden Gremiums

Gleich zu Beginn der Sitzung machte der jetzige stellvertretende Vorsitzende Jens Stenbæk, Regionsratsvorsitzender der Region Sjælland, seinen Wunsch deutlich, dass der Vorsitz im Komitee zukünftig noch stärker auf kommunaler Ebene verankert werden solle und übergab damit seinen Posten an den Bürgermeister der Kommune Lolland, Holger Schou Rasmussen. Reinhard Sager, Landrat des Kreises Ostholstein und diesjähriger Vorsitzender des Komitees, freut sich sehr auf die neue Zusammenarbeit. Der Vorsitz des Komitees wechselt jährlich zwischen der deutschen und dänischen Seite, sodass ab dem 01. Januar Bürgermeister Schou Rasmussen das Gremium nach außen vertritt.

Thema der Sitzung war darüber hinaus eine Weiterentwicklung des 2012 eingeführten Fehmarnbelt-Tickets. Bente Grimm vom NIT (Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa) stellte erste Konzeptideen für Pauschalen für Tagesausflüge in Verbindung mit dem preislich sehr attraktiven Fehmarnbelt-Ticket vor. Als mit dem öffentlichen Nahverkehr gut erreichbare Ziele gelten beispielsweise Burg auf Fehmarn, Neustadt oder Scharbeutz auf deutscher Seite sowie Maribo und Nykøbing auf Lolland/Falster.

Weiteres Thema der Sitzung war eine Präsentation der ersten Ergebnisse des Projektes kultKIT, im Rahmen dessen bereits fünfzehn grenzüberschreitende sogenannte „Mikroprojekte“ bewilligt wurden. Zur Zielgruppe gehören Vereine, Schulen und sonstige Einrichtungen, die sich in deutsch-dänischen Kooperationen austauschen und eine gemeinsame Aktivität durchführen möchten (www.kultkit.eu).

Insgesamt zogen die Mitglieder des deutsch-dänisch besetzten Gremiums eine positive Bilanz der bisherigen Aktivitäten 2016. Insbesondere mit seiner erfolgreichen Konferenz im Rahmen der Fehmarnbelt-Days positionierte sich das Fehmarnbelt-Komitee als wichtige Interessenvertretung in der grenzüberschreitenden Fehmarnbelt-Region. Auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit macht das Komitee mit deutsch-dänisch untertitelten Kurzfilmen in seinem eigenen YouTube-Channel auf sich aufmerksam.

Hintergrund:

Das Fehmarnbelt-Komitee wurde im Januar 2009 gegründet und ist ein deutsch-dänisches Koordinationsgremium für grenzüberschreitende Angelegenheiten in der Fehmarnbelt-Region. Ziel des Fehmarnbelt-Komitees ist es, die Entwicklung der Fehmarnbelt-Region zu einer gut integrierten und wettbewerbsfähigen Region aktiv zu unterstützen und mitzugestalten. Das Komitee hat insgesamt 24 Mitglieder. Zu ihnen zählen Vertreter aus dem Kreis Ostholstein, dem Kreis Plön und der Hansestadt Lübeck, von dänischer Seite Mitglieder des Regionsrates und Bürgermeister der Kommunen in der Region Sjælland sowie Vertreter beider Seiten aus Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden, Bildungseinrichtungen, Gewerkschaften, aus dem Tourismus sowie aus den Bereichen Kultur und Naturschutz. Weitere Informationen zum Fehmarnbelt-Komitee unter www.fehmarnbelt-portal.de .

Autor: Stellvertretender Pressesprecher, 18.11.2016 
Quelle: Kreis Ostholstein