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Freitag, 23 Juni 2017
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Eutin. Ob in öffentlichen Bädern, Hotelbädern oder Badelandschaften – der Fachdienst Gesundheit überwacht regelmäßig die Hygiene und die Wasserqualität in den 120 Schwimmbädern Ostholsteins. Die Erfahrungen in diesem Jahr haben wieder gezeigt, dass Infektionen durch Schwimmbadbesuche im Kreis die Ausnahmen sind, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung.

Damit der Besuch eines Schwimmbades im wahrsten Sinne des Wortes zu einem ungetrübten Erlebnis wird, achten die Betreiber gemeinsam mit dem Fachdienst Gesundheit auf Einhaltung der Qualitätsstandards. Die Wasserqualität wird regelmäßig durch anerkannte Labore kontrolliert. Die tägliche Chlordosierung wird mehrmals während der Betriebszeit gemessen und bei Bedarf korrigiert. Die Mitarbeiter des Fachdienstes Gesundheit prüfen regelmäßig die Einhaltung der Wasserqualität und die allgemeinen hygienischen Anforderungen der verschiedenen Schwimmbadbereiche.

Schon bei der Planung zur Errichtung eines Schwimmbades wird der Aufbereitung des Wassers besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Eine DIN-gerechte Aufbereitungstechnik ist wichtig, damit Hautpartikel, Schweiß, Haare, Kosmetika, Pilze und Bakterien nicht zu einer Gesundheitsgefährdung werden können. Durch Filteranlagen, Chlordosierung und Frischwasserzugabe wird das Schwimmbeckenwasser kontinuierlich erneuert.

Allerdings helfen auch die besten technischen Möglichkeiten wenig, wenn sich der Badegast nicht an gewisse Spielregeln hält, so der Fachdienst Gesundheit. Jeder Badegast könne durch gründliches Duschen vor dem Sprung in das Schwimmbecken zu einer guten Wasserqualität beitragen. Der typische Schwimmbadgeruch und gerötete Augen nach dem Baden seien jedenfalls Hinweise dafür, dass Badegäste es mit der Körperreinigung nicht so genau genommen haben. Denn das zur Desinfektion eingesetzte Chlor wird erst durch die chemische Reaktion mit den Schmutzstoffen - es bilden sich sogenannte Chloramine - zu einem Geruchs- und Augenproblem.

So wichtig wie die Körperhygiene sei aber auch das Tragen von Badeschuhen im Laufbereich der Anlage. Dieses und die Benutzung von Fußdesinfektionsmitteln helfe zur Vorbeugung gegen Warzen und Fußpilze.

Autor: Pressesprecherin, 17.06.2003 
Quelle: Kreis Ostholstein