Hilfsnavigation
Volltextsuche
Mittwoch, 18 Oktober 2017
Seiteninhalt


Eutin / Scharbeutz. Im vergangenen August starteten auf Initiative des Kreises Ostholstein und der Gemeinde Scharbeutz die Anruflinienfahrten (ALFA), die die Ortsteile Klingenberg und Gronenberg mit dem Zentrum von Scharbeutz verbinden. Das Angebot war zunächst als Probebetrieb bis zum 11. Dezember dieses Jahres vorgesehen. Kreis und Gemeinde haben sich nun darauf verständigt, die Erprobungsphase zu verlängern, um weitere Erfahrungen zur Nutzung des Systems zu sammeln: ALFA wird daher bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 verlängert.
 
Wie der Kreis weiter mitteilte, bleibt für den Fahrgast in der verlängerten Probephase alles wie bisher: Die Fahrleistungen werden weiterhin durch die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) koordiniert. Somit bleiben sowohl die Telefonnummer (0800-2532 2532) als auch die Fahrzeuge gleich: Es werden Kleinbusse eingesetzt, die an einem NOB-Schild erkennbar sind. ALFA fährt nach Bedarf und ist ein Angebot besonders für die ländlichen Gebiete, in denen über den Schülerverkehr hinaus nur wenige weitere Fahrgäste befördert werden. Informationen zu ALFA erhalten die Kunden über die Internetseite www.nord-ostsee-bahn.de und an den Fahrplanaushängen. 

Wie funktioniert ALFA?

Grundsätzlich gilt: ALFA-Fahrten finden nur dann statt, wenn der Kunde einen Fahrtwunsch telefonisch beim Kundenservice der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) anmeldet – spätestens 60 Minuten vor der im Fahrplan angegebenen Abfahrtszeit. Meldet kein Kunde einen Bedarf an, so fährt das Fahrzeug nicht. ALFA fährt bei Bestellung entlang der Buslinien nach einem festen Fahrplan. Der Kunde steigt jeweils an einer der bekannten Haltestellen ein oder aus. Es gilt der Schleswig-Holstein-Tarif, insofern fallen für den Fahrgast damit nur die regulären Fahrschein- und keine zusätzlichen Fahrtkosten an. Im Fahrplan sind alle ALFA-Fahrten mit einem entsprechenden Symbol gekennzeichnet. Die Telefonnummer zur Bestellung von ALFA ist kostenlos und lautet 0800-2532 2532 (0800-ALFA ALFA).     
Autor: Die Pressesprecherin, 07.12.2011 
Quelle: Kreis Ostholstein