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Donnerstag, 19 Oktober 2017
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Ostholstein. Bürger und Bürgerinnen aus Ostholstein, die nachweislich dauerhaft an Inkontinenz erkrankt sind sind im Einzelfall aufgrund Ihrer Erkrankung mit höheren Kosten für die Entsorgung Ihrer Abfälle belastet und können zukünftig einen Zuschuss für die Entsorgung von Windeln erhalten.
 
Der Beirat für Menschen mit Behinderung hat sich intensiv mit der Thematik und der finanziellen Belastung für die erkrankten Personen auseinandergesetzt und intensive Gespräche geführt, wie den betroffenen Bürgern und Bürgerinnen geholfen werden kann.
 
Ergebnis vieler Gespräche ist nun, dass die Bürger-Stiftung Ostholstein dank Unterstützung aus der Wirtschaft der Lebenshilfe Ostholstein bis zu 10.000 EUR jährlich zur Verfügung stellt. Die Lebenshilfe nutzt diesen Betrag, um Zuschüsse an bedürftige Betroffene von bis zu 50,00 € jährlich auszuzahlen, um so die Mehrkosten der Entsorgung dieser Abfälle auszugleichen.
 
„Wir als  Beirat freuen uns sehr über die unbürokratische Unterstützung durch die Bürger-Stiftung und diesen Teilerfolg, auch wenn wir uns  weiterhin die gebührenfreie Tonne für die ohnehin schon stark belasteten Personen gewünscht hätten“, sagte Wolfgang Schulz, Vorsitzender des Beirats für Menschen mit Behinderung in Ostholstein. 
 
Betroffene Ostholsteiner Bürger und Bürgerinnen können den Zuschuss über ein entsprechendes Antragsformular für 2012 ab sofort bis zum 31.10.12 bei der
 
Lebenshilfe Ostholstein e.V.
Am Kirchhof 10
23611 Bad Schwartau
Tel.: 0451/ 2900114
Email: info@lebenshilfe-oh.de
 
beantragen.
 
Das Antragsformular kann auch hier abgerufen werden. 
  

Autor: Der Vorsitzende des Beirates für Menschen mit Behinderungen, 28.09.2012 
Quelle: Kreis Ostholstein