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Sonntag, 25 Juni 2017
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Eutin. Landrat Reinhard Sager weihte heute (21. November) die neue Stellplatzanlage der Kreisverwaltung ein. In Anwesenheit des Geschäftsführers der ausführenden Firma Grothe Bau aus Lübeck, Joachim Grothe, dem für die Planung zuständigen Landschaftsarchitekten Dr. Jörn Wagner aus Kiel und dem Bürgermeister der Stadt Eutin, Klaus-Dieter Schulz, lobte er die professionelle und termingerechte Fertigstellung des Parkplatzes. „Ich freue mich sehr, dass anstelle des bisherigen Parkhauses eine äußerst ansprechende und zeitgemäße Stellplatzanlage für Kreismitarbeiter und Bürger entstanden ist. Ein herzliches Dankeschön auch den vielen vom Parkplatzengpass Betroffenen im vergangenen halben Jahr für ihre Geduld“, erklärte Landrat Sager.
 
Die neue Stellplatzanlage hält 139 Stellplätze vor und steht von montags bis freitags jeweils von 6 bis 15 Uhr ausschließlich den Kreisbediensteten, außerhalb dieser Zeiten und damit auch am Wochenende der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Nutzung wurde zwischen dem Kreis und der Stadt einvernehmlich geregelt.
 
Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf rund 785.000 Euro. Vorbehaltlich der endgültigen Abrechnung konnten damit gegenüber dem Haushaltsansatz von 1 Million Euro rund 215.000 Euro eingespart werden.

 
Der Kreis sei stolz, so der Landrat, dass beim Bau dieser Stellplatzanlage das über 100 Jahre alte Kleinpflaster der Kreisstraße 59 – welches innerhalb der Ortslage Lensahn gegen eine neue Asphaltierung ersetzt wurde - wiederverwendet werden konnte. Da der Kreis Eigentümer des Kleinpflasters ist, konnte die Pflasterung der Stellplatzflächen kostenneutral gegenüber einem einfachen Betonpflaster realisiert werden. Sager: „Der Kreis setzt hier ein Zeichen für den nachhaltigen Umgang mit wiederverwendbaren Materialien“.
 
Die Parkplatzbeleuchtung erfolgt über energiesparende Leuchtmittel. Die Bewirtschaftungskosten teilen sich der Kreis und die Stadt. Die unterirdische Elektroverkabelung ist so ausgelegt, dass später ein Stromanschluss für mögliche Elektrofahrzeuge geschaffen werden könnte.
 
Eine Besonderheit der Stellplatzanlage ist die Art der Entwässerung. Unterirdisch wurde eine wartungsfreundliche Regenwasserbehandlungsanlage mit Sedimentationskörpern realisiert, in der 38 Kubikmeter Regenwasser sedimentieren und vorgereinigt in die städtische Kanalisation eingeleitet werden können. 

Hintergrund:

Im Jahr 2009 stellte der Fachdienst Grundstücks- und Gebäudemanagement fest, dass das 30 Jahre alte Parkhaus des Kreises dringend sanierungsbedürftig war. Bei dem erheblichen Schadensbild war den Fachleuten schnell klar, dass die Sanierungskosten unvertretbar hoch ausfallen würden. Auf der Suche nach Alternativen stellten sich der Abbruch des Parkhauses und der Neubau einer Stellplatzfläche nach mehreren Kostenvergleichen als die günstigste Lösung heraus.

Autor: Die Pressesprecherin, 21.11.2012 
Quelle: Kreis Ostholstein