Hilfsnavigation
Volltextsuche
Freitag, 22 September 2017
Seiteninhalt

Eutin. Mit der landesweiten Aktionswoche Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) vom 19. bis 27. April 2013 wollen Land, Kreise, Städte und Gemeinden die Bedeutung und Vielfalt der Offenen Kinder- und Jugendarbeit herausstellen. Landrat Reinhard Sager, der Vorsitzende des ostholsteinischen Gemeindetages, Bürgermeister Michael Koch, der Bürgermeister der Stadt Eutin, Klaus-Dieter Schulz, stellten heute (16. April) im Eutiner Jugendzentrum die geplanten Aktionen im Kreis Ostholstein vor.
 
„Der Kreis als Jugendhilfeträger sowie die Gemeinden und Städte als örtliche Träger haben nicht nur eine Verantwortung, sondern auch ein erhebliches Interesse, die kommunale Jugendarbeit weiter zu entwickeln“, erklärte Landrat Sager. Sie gebe vielen jungen Menschen Anregungen für eine sinnvolle und zeitgemäße Freizeitgestaltung. Die Offene Aktionswoche solle aufmerksam machen und auch auf das bereits bestehende Angebot aufmerksam machen.
 
Im Kreis Ostholstein beteiligen sich an der Aktionswoche 11 Städte und Gemeinden, in denen verschiedenste Veranstaltungen angeboten werden. So wird es beispielsweise ein Spiel- und Sportturnier für die neue Skateanlage in Ahrensbök geben, ein Mitmachtheater in Kooperation mit der Erzieherfachschule Lensahn in Neustadt, ein Diskjockey Kurs in Grömitz oder Geocaching  in Heiligenhafen und Eutin. Nicht zuletzt wird auf Fehmarn ein "Besonderer Tag der offenen Tür" unter anderem mit einem Live-Hörspiel von und mit Jugendlichen angeboten.
 
In Ostholstein gibt es derzeit 20 Jugendzentren und rund 30 hauptamtliche pädagogische Kräfte. Der Kreis hat mit Baukostenzuschüssen in den letzten 20 Jahren mit dazu beigetragen, dass in Kooperation mit den Gemeinden und Städten ein nahezu flächendeckendes Netz an Jugendeinrichtungen geschaffen werden konnte. Die laufenden Kosten der Einrichtungen werden von den Kommunen getragen.
 
Der Kreis Ostholstein fördert zudem innovative Beteiligungsprojekte und Ferienmaßnahmen für Kinder und Jugendliche aus finanziell schlecht gestellten Elternhäusern, den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Schule, Maßnahmen im Bereich des Jugendschutzes und Aus- und Fortbildung von ehrenamtlichen Kräften. In diesem Jahr stellt der Kreis Ostholstein rund 110.000 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung.
 
 
Weitere Infos zu der Aktionswoche unter www.okja-sh.de.

Hintergrund:

Um sich auf kommunaler Ebene den Entwicklungen zu stellen, existieren im Kreis Ostholstein insgesamt 12 Runde Tische oder Kriminalpräventive Räte, die multiprofessionell besetzt sind. Auch hier arbeiten der Kreis, die Städte und Gemeinden eng zusammen.   Da der soziale Hintergrund und die Lebensbedingungen von jungen Menschen sowie die strukturellen Rahmenbedingungen von Ort zu Ort verschieden sein können, gibt es nicht die einheitliche offene Jugendarbeit. Ihre Aufgabe und ihre Chance bestehen darin, sich den wandelnden Bedürfnissen junger Menschen immer wieder neu anzupassen und sich auch in Zukunft als Teil des Gemeinwesens zu begreifen.
Autor: Die Pressesprecherin, 16.04.2013 
Quelle: Kreis Ostholstein