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Dienstag, 26 September 2017
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Eutin/Bad Schwartau/Oldenburg i.H. Ab heute (1. April) bietet der Kreis Ostholstein seinen Bürgern die Dienste eines Pflegestützpunktes an. An drei Standorten im Kreisgebiet, in Eutin, Bad Schwartau und Oldenburg, stehen Beraterinnen Hilfesuchenden zur Verfügung. Zur Durchführung der Beratungen konnte der Kreis Ostholstein das Pflegenetz im östlichen Holstein e.V. (PNöH) gewinnen. „Mit dem Pflegenetz im östlichen Holstein wurde ein kompetenter Durchführungsträger gefunden“, so Landrat Reinhard Sager.

Im Pflegestützpunkt wird die Beratung über alle in Betracht kommenden pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen unter einem Dach gebündelt – und zwar kostenfrei und wettbewerbsneutral. Wenn ein Mensch und seine Angehörigen Unterstützung benötigen, stellen sich viele Fragen: Welche Hilfsmittelversorgung ist die geeignete? Welche Leistungen können über die Kranken- und Pflegekassen bezogen werden? Welche Anbieter gibt es überhaupt im Gesundheitssystem?

Das Team der Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle hilft den Betroffenen dabei, möglichst lange im eigenen Zuhause verbleiben zu können. Dabei sorgt der Pflegestützpunkt auch für die Vernetzung von unterschiedlichen Anbietern im regionalen Gesundheitssystem.

„Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, die Versorgungssysteme werden immer vielfältiger, aber auch für Pflegebedürftige und deren Angehörige immer undurchschaubarer“, betonte Landrat Sager. Die Vorbereitung und Organisation rund um die Pflege stelle neben den eigentlichen pflegerischen Aufgaben eine große Belastung für die pflegenden Angehörigen dar. Nicht nur aufgrund des gesetzlichen Auftrages sondern gerade wegen dieser belastenden Situation von Angehörigen hat sich der Kreis Ostholstein in Zusammenarbeit mit den Kranken und Pflegekassen und dem Sozialministerium zur  Errichtung eines Pflegestützpunktes entschlossen. Nachdem im Laufe des letzten halben Jahres die vertraglichen Grundlagen geschaffen werden konnten, haben nunmehr die Bewohner des Kreises Ostholstein die Möglichkeit, an drei Standorten Beratungen in Anspruch zu nehmen. Einen ausdrücklichen Dank richtete der Landrat an die Städte Eutin, Bad Schwartau und Oldenburg in Holstein, die das Angebot der Pflegeberatung in der Region wirksam fördern und unterstützen.

Eine offizielle Einweihung des Pflegestützpunktes ist für den 26. Mai geplant.

Hintergrundinformation:

Das Pflegenetz östliches Holstein ist ein eingetragener Verein ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen. Ziel des Vereins ist die regionale Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zu verbessern. Das Pflegenetz ist Gesellschafter der Gesundheitsnetz östliches Holstein Management GmbH (GöH) .

 

Öffnungszeiten:

Beratungen in den Räumen des Jobcenters Eutin ab 01.04.2014
Janusstraße 5, 23701 Eutin
Zimmer: EG 6 (Verwaltung), EG 7 (Beratung)       
Tel: 04521-830 66 30

Montag-Freitag: 09:00 - 12:00 Uhr
Dienstag Terminsprechstunde: 15:00 - 17:00 Uhr

Beraterinnen: Jutta Heymann, Heike Block, Sabine Hahn  
Verwaltungsmitarbeiterin: Patricia Röwe    
Email: heymann@pflegestützpunkt-ostholstein.de 
Email: verwaltung@pflegestützpunkt-ostholstein.de      

          

Beratungen im Rathaus Bad Schwartau ab 07.04.2014
Markt 15, 23611 Bad Schwartau
Zimmer: 115 (1. OG)
Tel: 0451-2000 1234 

Montag: 09:00 - 11:00 Uhr
Dienstag: 09:00 - 11:00 Uhr
Mittwoch Terminsprechstunde: 15:00 - 18:00 Uhr

Beraterin: Sabine Hahn
Email: hahn@pflegestützpunkt-ostholstein.de  

           

Beratungen im Rathaus Oldenburg ab 08.04.2014 
Markt 1, 23758 Oldenburg/H.
Zimmer: Beratungsraum EG 

Dienstag: 09:00 - 11:00 Uhr
M
ittwoch: 09:00 - 11:00 Uhr
Donnerstag: 15:00 - 18:00 Uhr

Tel: 04361 - 498 103
Tel: 04361 - 498 0
(außerhalb der Öffnungszeiten)       
Beraterin: Heike Block         
E-Mail: block@pflegestützpunkt-ostholstein.de

 

Beratungen nur für Klinikpatienten ab 07.04.2014
Sana-Kliniken Ostholstein, Hospitalstraße 22, 23701 Eutin
Sozialdienstbüro

Montag: 15.00 – 17.00 Uhr

Tel. 04521 / 7879222
Beraterin: Jutta Heymann
E-Mail: heymann@pflegestützpunkt-ostholstein.de

 

Autor: Die Pressesprecherin, 01.04.2014 
Quelle: Kreis Ostholstein