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Mittwoch, 18 Oktober 2017
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Ostholstein/Plön/Neumünster. Die gemeinsame Ermittlungsgruppe zur Bekämpfung der Schwarzarbeit der Kreise Ostholstein, Plön und der Stadt Neumünster warnt vor einer britischen Teerkolonne. Aktuell sind mehrere Fälle von Geschäftsanbahnungen im südlichen Kreis Ostholstein bekannt geworden.

Die Teermacher agieren dabei regelmäßig nach derselben Masche. Zunächst werden marode Hauszufahrten oder wassergebundene Hofflächen ausgekundschaftet. Dann klingelt der "Chef" und bietet fachkundige Teerarbeiten für die Asphaltierung der Zufahrt zum günstigen Preis an, weil Asphalt von einer anderen Baustelle übrig sei. Schnellstmöglich werden dann Flächen grob verteert. Allerdings wird der Teer nicht verdichtet, Randsteine nicht gesetzt oder Lücken hinterlassen, Tore sind anschließend nicht mehr zu öffnen. So schnell wie die Kolonne anrückt, so schnell ist sie auch wieder verschwunden. Nicht selten kommt es vor Ort dann zum Streit mit dem Auftraggeber über noch ausstehende Zahlungen oder über Nachforderungen. Oft wird dabei nicht unerheblich Druck auf die Auftraggeber ausgeübt. Beliebt ist auch das Nachordern von Asphalt. Zahlt der Auftraggeber der Teerkolonne hierfür einen Vorschuss, ist die Teerkolonne häufig für immer weg.

 Die Ermittlungsgruppe zur Bekämpfung der Schwarzarbeit warnt vor diesen falschen "Schnäppchen". Bei bekannt gewordenen Sachverhalten sollte sofort die Ermittlungsgruppe unter der Telefonnummer 0452 / 788-699 oder jede Polizeidienststelle angerufen werden, damit entsprechende Verfahren eingeleitet werden können. Für Hinweise auf Fahrzeuge und Kennzeichen ist die Ermittlungsgruppe ebenfalls dankbar.

 

Autor: Die Pressesprecherin, 23.05.2014 
Quelle: Kreis Ostholstein