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Samstag, 21 Oktober 2017
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Beratungen in Eutin, Bad Schwartau und Oldenburg werden gut angenommen

Eutin. Zur offiziellen Einweihung des Pflegestützpunktes Ostholstein kamen heute (26. Mai) auf Einladung des Kreises und des Pflegenetzes im östlichen Holstein e.V. (PNöH) rund 100 Gäste aus Verwaltung, Politik und von verschiedensten Organisationen, darunter auch die Sozialministerin des Landes Schleswig-Holstein, Kristin Alheit, in das Eutiner Kreishaus. Landrat Reinhard Sager wies in seiner Begrüßung auf die zunehmende Bedeutung der Pflege angesichts des demografischen Wandels hin. „Mit dem neuen Pflegestützpunkt und seinen Beratungsleistungen haben wir zukünftig die Fähigkeit, Menschen bei ihrem Wunsch nach mehr ambulanter Pflege zu unterstützen“, so Sager. Er bedankte sich zugleich bei allen Beteiligten für ihre Mitarbeit und ihr Engagement.

Die kostenfreien Beratungen an den drei Standorten Eutin, Bad Schwartau und Oldenburg finden bereits seit Anfang April statt. Vorrangiges Ziel der Beratungen ist es, den Pflegebedürftigen oder den Senioren, die noch nicht pflegebedürftig sind, jedoch alleine nicht mehr zurechtkommen, verschiedene Möglichkeit aufzuzeigen, um weiterhin im häuslichen Umfeld verbleiben zu können. Heike Steinbach-Thormählen, Koordinatorin des Pflegestützpunktes Ostholstein, konnte über die ersten 55 Tage der Beratung berichten sowie einen Ausblick auf die Zukunft geben. Das Angebot werde gut angenommen, so Steinbach, bisher konnten schon über 300 Anliegen bearbeiten werden. Der Pflegestützpunkt vernetze sich zudem intensiv mit den Netzwerkpartnern in der Region, um den Ratsuchenden ein individuelles und umfassendes Unterstützungsangebot geben zu können. 

In weiteren Vorträgen der Einweihungsveranstaltung stellte Eija Ellen Jürs als Vorsitzende des PNöH das Beratungsteam vor und gab einen Einblick in die Historie des PNöH. Dr. Thomas Schang informierte als ärztlicher Geschäftsführer des Gesundheitsnetzes östliches Holstein Management GmbH über die sektorenübergreifende Zusammenarbeit in der Region. 

Die Finanzierung des Pflegestützpunktes erfolgt im Wesentlichen zu je einem Drittel aus Landesmitteln, aus Mitteln der gesetzlichen Pflegekassen und des Kreis Ostholstein sowie aus Zuschüssen der Städte Eutin, Bad Schwartau und Oldenburg.

Beratungstermine:

Die Beraterinnen sind in Eutin in der Janusstraße 5 in den Räumlichkeiten des Jobcenters montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und nach Terminabsprache auch montags und dienstags von 15 bis 17 Uhr zu erreichen (Telefon 04521 /  8306630). 

In Bad Schwartau sind die Öffnungszeiten montags von 15 bis 18 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 9 bis 11 Uhr im Rathaus (Zimmer 115, 1. OG) am Markt 15 (Telefon 0451 / 2000 1234.

 In Oldenburg ist der Pflegestützpunkt dienstags und mittwochs von 9 bis 11 Uhr sowie am Donnerstag von 15 bis 18 Uhr im Rathaus (EG), Markt 1, zu erreichen (Telefon 04361 / 4980 oder 498103.

 Der Pflegestützpunkt kann auch unter der E-Mail-Adresse verwaltung@pflegestuetzpunkt-ostholstein.de kontaktiert werden. Weitere Informationen gibt es unter www.pflegestuetzpunkt-ostholstein.de.

 

Autor: Die Pressesprecherin, 26.05.2014 
Quelle: Kreis Ostholstein