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Datum: 15.09.2016

Schulärztliche Untersuchung der Migrantenkinder

Eutin. Ab dem neuen Schuljahr 2016/17 werden vom Jugendärztlichen Dienst des Kreises Ostholstein alle Migrantenkinder schulärztlich untersucht, die bisher keine Schuluntersuchungen gehabt haben. Insgesamt sollen es ca. 500 Kinder sein, die sowohl Grund- als auch Gemeinschaftsschulen besuchen.
Anders als bei Schuleingangsuntersuchungen sollen die Schulkinder aus den Migrantenfamilien in den Schulen mit DAZ- Zentren (Deutsch als Zweitsprache ) untersucht werden. Dafür fährt ein Team aus einer Kinderärztin und einer medizinischen Fachangestellten mit Seh-und Hörtestgerät und medizinischer Ausrüstung in die Schulen. Die Schulen unterstützen die Maßnahmen, indem sie Räume zur Verfügung stellen und die Organisation vor Ort übernehmen. Frau Dr. Stenzel und ihr Team haben in den letzten Wochen intensiv an der Erstellung eines Untersuchungskonzeptes und deren Umsetzung gearbeitet. Die ersten Schulen, die besucht werden, sind die Gustav-Peters-Schule und die Wilhelm-Wisser Schule in Eutin.
Frau Dr. Stenzel hat in ihrer ehemaligen Funktion als Oberärztin der Sana Kinderklinik im letzten Jahr in der Erstaufnahmeeinrichtung Putlos die Versorgung der Kinder mit sichergestellt und ist somit sehr gut in die Belange der Flüchtlinge eingearbeitet. Ziel der Untersuchungen ist es, Hör- und Sehstörungen rechtzeitig zu erkennen, den Impfstatus zu erheben und ggfs. Empfehlungen bezüglich einer weiteren kinderärztlichen oder spezialärztlichen Betreuung zu geben.

Für Beratungsgespräche ist ebenfalls Zeit zur Verfügung. Sollten Fragen zu den Untersuchungen von Seiten der Schulen oder der Eltern bestehen, können diese gerne telefonisch oder per Mail an Frau Dr. Stenzel (04521 788-179, k.stenzel@kreis-oh.de) gestellt werden.

Autor/in: Die Pressesprecherin
Quelle: Kreis Ostholstein


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