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Datum: 06.04.2022

Impfstelle in Eutin hat ihren Betrieb im Eutiner Bahnhofsgebäude aufgenommen

Eutin. Die stationäre Impfstelle in Eutin hat heute, Mittwoch, 06.04.2022, ihren Betrieb am neuen Standort im Bahnhofsgebäude der Stadt Eutin aufgenommen. Ab jetzt wird dort wieder wie folgt geimpft:
  • mittwochs bis freitags von 10.30 bis 19.30 Uhr wird nur mit Termin über www.impfen-sh.de,
  • samstags von 10.30 bis 19.30 Uhr in offener Impfaktion auch ohne Termin.Die stationäre Impfstelle in Eutin hat heute, Mittwoch, 06.04.2022, ihren Betrieb am neuen Standort im Bahnhofsgebäude der Stadt Eutin aufgenommen. Ab jetzt wird dort wieder wie folgt geimpft:
    • mittwochs bis freitags von 10.30 bis 19.30 Uhr wird nur mit Termin über www.impfen-sh.de,
    • samstags von 10.30 bis 19.30 Uhr in offener Impfaktion auch ohne Termin.

Vorerst ist am neuen Standort nur eine Impflinie eingerichtet, die bei Bedarf aber um zwei auf weitere drei Impflinien aufgestockt werden kann.

Geimpft wird mit den bekannten mRNA-Impfstoffen BioNTech und Moderna; aber auch der neue Impfstoff Novavax kann nach Bedarf und Verfügbarkeit geimpft werden. Außerdem ist auch der niedriger dosierte Impfstoff von BioNTech (für 5-11 Jährige) vorrätig, sodass auch Kinder ab 5 Jahren geimpft werden können.

„Dank der Unterstützung der Stadt Eutin, die uns so kurzfristig den freien Teil des Bahnhofsgebäudes zur Verfügung stellen konnte, dem tollen ehrenamtlichen Einsatz der Helfer des THW (s. Foto) sowie dem bewährten Team der Kreisverwaltung konnten wir glücklicherweise so schnell weiterhin eine neue stationäre Impfstelle in Eutin bereitstellen,“ bedankt sich Landrat Reinhard Sager bei der Stadt Eutin, Bürgermeister Carsten Behnk und den beteiligten ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern. Insbesondere Ohne diese intensive ehrenamtliche Unterstützung des THW und seiner engagierten Mitglieder hätten wir damals die Impfzentren und jetzt die neue stationäre Impfstelle in Eutin nicht so schnell einrichten können.

„Ich freue mich, dass wir in Eutin eine stationäre Impfstelle sicherstellen konnten. Dies ist für die Eutiner Bevölkerung und das Eutiner Umland enorm wichtig, so dass wir den derzeit leerstehenden Teil des Bahnhofsgebäude dem Kreis gerne zur Verfügung gestellt haben,“ ergänzt Behnk.

Die bisherige zweite stationäre Impfstelle des Kreises in Heiligenhafen wurde dagegen zum 31.03.2022 geschlossen.

Sager und Behnk appellieren gemeinsam an die Bevölkerung in Ostholstein: „Wir rufen weiterhin alle Personen auf, die sich noch nicht haben impfen oder boostern lassen, umgehend diese kostenlose und einfache Möglichkeit wahrzunehmen, um sich, ihre Angehörigen und alle anderen Menschen zu schützen. Auch ukrainische Flüchtlinge können sich in der stationären Impfstelle oder bei den mobilen Impfteams überall im Lande kostenlos impfen lassen“.

Man ist aber für Impfungen in Ostholstein nicht allein auf die stationäre Impfstelle in Eutin angewiesen. Eine Reihe von Arztpraxen impft auf Nachfrage ebenfalls.

Darüber hinaus gibt es auch in den übrigen Regionen von Ostholstein sowie in ganz Schleswig-Holstein an bestimmten Tagen Impfmöglichkeiten durch mobile Impfteams.

Interessierte finden die jeweiligen Informationen über die teilnehmenden Arztpraxen und mobilen Impfteams erhalten ebenfalls auf den Landesseiten unter www.impfen-sh.de

Wer sind bzw. waren die fleißigen Helfer des THW beim Einrichten der neuen Impfstelle?

In besonderem Maße bedankt sich der Kreis bei den Helfern des THW, die beim Aufbau der stationären Impfstelle am Bahnhof ehrenamtlich so schnell und bereitwillig ihre Zeit geopfert haben, um die Räumlichkeit zeitgerecht für den Betrieb zum 06.04.2022 herzurichten. Einige von ihnen haben auch schon beim Auf- und Abbau der ersten Impfzentren geholfen.

Wie sind die Helfer zum THW gekommen?

Christian Gedosch: „Ich bin seitdem 5.3.2003 im THW, da ich dort ein Teil einer aufgeschlossenen großen "blauen Familie" bin und in einer verantwortungsvollen Position, mein über die Jahre erlerntes Wissen in Bezug auf Hilfeleistung in der Bevölkerung einsetzen sowie an neue Helferinnen und Helfer weitergeben kann. Das THW hat bei mir einen großen Stellenwert als ehrenamtliches Hobby erreicht, es macht seit vielen Jahren Spaß mit den Kameraden im THW Ausbildungen und Übungen abzuhalten.“

Julien Brunke: „Ich war schon von klein auf an dem Ehrenamt interessiert. Ich bin mit 10 Jahren ins THW eingetreten, aus der Überzeugung, dass dies eine gute Sache ist. Es ist wichtig für Menschen da zu sein und ein Team hinter sich zu haben. Die Kameradschaft und die Erlebnisse, Menschen in Not zu helfen, machen es einfach unbeschreiblich schön und sinnvoll.“

Freddy Karlhoff: „Weil ich gerne Menschen helfen möchte und mich die umfangreiche technische Ausstattung des THW fasziniert.“

Justus Freese: „Ich bin durch meinen Vater schon früh ans THW herangeführt worden, weil er damals häufig abends zu Einsätzen oder Ähnlichem gefahren ist. Ich wollte dieses dann auch und bin dann mit (ich glaube) mit 12 Jahren in die THW-Jugend eingetreten.“

Sven Andersen: „Ich bin dem Technischen Hilfswerk beigetreten, weil ich in einen neuen Ort gezogen bin und Anschluss gesucht habe. Ich wollte immer schon anderen Menschen in einer Notsituation helfen, ebenfalls macht es sehr viel Spaß, mit moderner Technik zu arbeiten.“

Mario Wolter: „Auf Grund der Flutkatastrophe im letzten Jahr ist in mir der Wunsch gereift, anderen Menschen in Not zu helfen, und das möglichst professionell und effektiv. Die Entscheidung für das THW war dann schnell getroffen, da beim THW viele Arten von Hilfe möglich sind. Ob nun mit einfacher Man-Power oder mit schwerem Gerät. Alles ist eben machbar mit den richtigen Kameraden.“

Autor/in: Die stellv. Pressesprecherin
Quelle: Kreis Ostholstein


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