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Datum: 12.09.2019

20 Jahre erfolgreiche Arbeit gegen Schwarzarbeit

Eutin.  Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Schwarzarbeit der Kreis Ostholstein und Plön und der Stadt Neumünster (EGS) stellt ihren
zwanzigsten Jahresbericht vor.

Was seinerzeit als Pilotprojekt auf Initiative der Landräte Reinhard Sager (Ostholstein), Dr. Volkram Gebel (Plön) und des Kreishandwerkermeisters Ulrich Mietschke (Kreishandwerkerschaft Ostholstein/Plön) begann, hat sich mittlerweile in unserer Region zu einer festen Größe bei der Bekämpfung illegalen gewerbe- und handwerksrechtlichen Handelns etabliert.

Auch der Bericht für das Jahr 2018 belegt erneut die Notwendigkeit, aktiv gegen die illegalen gewerbe- und handwerksrechtlichen Tätigkeiten vorzugehen. Im Jahr 2018 wurden 3.105 Baustellen mit 753 kontrollierten Personen durchgeführt. 217 Verfahren konnten wegen des Verdachts der gewerbe- und handwerks-rechtlichen Schwarzarbeit eingeleitet und 95 Bußgeldbescheide erlassen werden. Zudem wurden Bußgelder in Höhe von 162.342 € festgesetzt. Hiervon sind 158.068,50 € rechtskräftig geworden.

Seit Bestehen der Ermittlungsgruppe konnten etwa ordnungsrechtliche Vergehen mit einem Volumen von 25 Mio. Euro aufgeklärt und geahndet werden. Durch die erfolgreiche Arbeit der Ermittlungsgruppe wird zum einen der Wirtschaftsstandort Ostholstein, Plön und Neumünster gestärkt. Die Bürgerinnen und Bürger im Einsatzgebiet der EGS werden vor unsachgemäßer Arbeit geschützt und profitieren daher auch unmittelbar von der Kontrolltätigkeit. Zur Erfolgsbilanz trägt auch die gute Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Einrichtungen bei. Hierzu gehörten beispielsweise der Zoll, die Polizei, Finanzämter und Berufsgenossenschaften. Besonders die Kreishandwerkerschaften Ostholstein-Plön und Mittelholstein sowie die Handwerkskammer Lübeck hätten die Ermittlungsarbeit immer wieder engagiert unterstützt. Jahresbericht zur Schwarzarbeit 2018

Autor/in: Die Pressesprecherin
Quelle: Kreis Ostholstein


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