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Montag, 17 Dezember 2018
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01.06.2018

Fehmarnbelt-Komitee rückt Mobilität in der deutsch-dänischen Region in den Fokus

Eutin. Die feste Fehmarnbelt-Querung wird zukünftig verbesserte Mobilitätschancen bieten – vor allem, was die Anbindungen zwischen Hamburg und Kopenhagen betrifft. Daneben bedeutet die Bauzeit der Querung leider erhebliche Beeinträchtigungen für die Menschen der Region beiderseits des Fehmarnbelts. Als grenzüberschreitendes Kooperationsgremium setzt sich das Fehmarnbelt-Komitee nun gegenüber den Vorhabenträgern mit einem Positionspapier dafür ein, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger sowohl während der Ausbaumaßnahmen, als auch nach der Fertigstellung des Tunnels stärker zu berücksichtigen. Das Komitee traf sich zu einer Sitzung während der Fehmarnbelt-Days in Malmö. Ostholsteins Landrat Reinhard Sager, diesjähriger Vorsitzender des Fehmarnbelt-Komitees, und sein dänischer Kollege Holger Schou Rasmussen, Bürgermeister der Kommune Lolland, unterzeichneten ein Positionspapier, mit dem das Komitee an die Deutsche Bahn AG, Banedanmark, die dänische Staatsbahn DSB und nah.sh herantreten will. „Das Fehmarnbelt-Komitee bittet die für die Planung des Bahnverkehrs verantwortlichen Unternehmen auf dänischer und deutscher Seite, das Komitee an den weiteren Planungen kontinuierlich zu beteiligen und regelmäßig zu informieren“, erläutert Landrat Sager das Anliegen, das mit dem Positionspapier verfolgt werden soll.

Das Komitee traf sich zu einer Sitzung während der Fehmarnbelt-Days in Malmö. Ostholsteins Landrat Reinhard Sager, diesjähriger Vorsitzender des Fehmarnbelt-Komitees, und sein dänischer Kollege Holger Schou Rasmussen, Bürgermeister der Kommune Lolland, unterzeichneten ein Positionspapier, mit dem das Komitee an die Deutsche Bahn AG, Banedanmark, die dänische Staatsbahn DSB und nah.sh herantreten will. „Das Fehmarnbelt-Komitee bittet die für die Planung des Bahnverkehrs verantwortlichen Unternehmen auf dänischer und deutscher Seite, das Komitee an den weiteren Planungen kontinuierlich zu beteiligen und regelmäßig zu informieren“, erläutert Landrat Sager das Anliegen, das mit dem Positionspapier verfolgt werden soll.

Bis zur Fertigstellung der Verkehrsinfrastruktur sieht sich die Region über mehrere Jahre mit z.T. ausgeprägten Einschränkungen konfrontiert. Das wird den Regionalverkehr in Ostholstein, Lolland-Falster und Süd-Seeland betreffen, aber eben auch den grenzüberschreitenden Bahnverkehr in der Fehmarnbelt-Region. Im Einzelnen beinhaltet das Positionspapier des Fehmarnbelt-Komitees Folgendes: Die Baumaßnahmen sollten auf dänischer und deutscher Seite zeitlich bestmöglich aufeinander abgestimmt werden – explizit auch hinsichtlich des grenzüberschreitenden Reiseverkehrs über den Belt. Des Weiteren weist das Komitee auf die Notwendigkeit hin, den Zeitraum der Vollsperrung des Streckenabschnitts zwischen Neustadt i.H. und Puttgarden unter Berücksichtigung der Interessen der Menschen in der Fehmarnbelt-Region zu wählen. Im Zentrum der Diskussionen innerhalb des Fehmarnbelt-Komitees stehen die infrastrukturellen Verbesserungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Entwicklungsmöglichkeiten für die deutsch-dänische Region, die sich nach Fertigstellung der festen Querung ergeben können. Aus diesem Grund legt das Komitee Wert darauf, dass man im Konzept sowohl für den Regional- und Nahverkehr, als auch für den Fernverkehr zudem die grenzüberschreitende Mobilität berücksichtigen möge und mindestens im Zweistundentakt Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten in der Fehmarnbelt-Region einzuplanen seien. Letztlich soll der Einsatz durchgehender Züge zwischen Kopenhagen und Hamburg ohne Zwischenhalt nicht zu einer Verschlechterung des Angebots im ländlichen Raum führen.

Hintergrund-Information:

Das Fehmarnbelt-Komitee wurde im Januar 2009 gegründet und ist ein deutsch-dänisches Koordinationsgremium für grenzüberschreitende Angelegenheiten in der Fehmarnbelt-Region. Ziel des Fehmarnbelt-Komitees ist es, die Entwicklung der Fehmarnbelt-Region zu einer gut integrierten und wettbewerbsfähigen Region aktiv zu unterstützen und mitzugestalten. Das Komitee hat insgesamt 24 Mitglieder. Zu ihnen zählen Vertreter aus dem Kreis Ostholstein, dem Kreis Plön und der Hansestadt Lübeck, von dänischer Seite Mitglieder des Regionsrates und Bürgermeister der Kommunen in den Regionen Sjælland und Lolland-Falster sowie Vertreter beider Seiten aus Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden, Bildungseinrichtungen, Gewerkschaften, aus dem Tourismus und aus den Bereichen Kultur und Naturschutz. Weitere Informationen zum Fehmarnbelt-Komitee unter www.fehmarnbelt-portal.de.



Autor/in: Die stellv. Pressesprecherin | Quelle: Kreis Ostholstein