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Datum: 20.10.2022

Gut geschützt durch den Winter und durch die Pandemiezeit mit rechtzeitiger Grippeschutzimpfung!

Eutin. Der Fachdienst Gesundheit des Kreises Ostholstein (Kreisgesundheitsamt) empfiehlt wie jedes Jahr eine Schutzimpfung gegen die Virusgrippe (Influenza). Für chronisch Kranke und ältere Personen sollte die Impfung mittlerweile selbstverständlich sein, denn schwere Verläufe können dadurch verhindert werden. 

Der Fachdienst Gesundheit bietet daher am 15.11.2022 und 22.11.2022 jeweils in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr kostenlose Impfungen für alle Bürger:innen in der Holstenstraße 52 in 23701 Eutin an. Eine telefonische Terminabsprache ist notwendig und kann unter den Rufnummern 04521 788-121 oder 04521 788-128 erfolgen. Über diese Rufnummern können auch weitere Informationen zur kostenlosen Grippeschutzimpfung vermittelt werden. Der Zutritt zum Gesundheitsamt ist nur mit einer FFP-2-Maske möglich.

Foto Grippeschutzimpfung
Impfpass mit Spritzen-Set

Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Influenzaimpfung vor allem für Menschen, die ein besonders hohes Risiko für schwere Verläufe einer Virusgrippe (Influenza) oder einer SARS-CoV-2-Infektion (sog. Corona-Infektion) haben. Wer gegen die Virusgrippe (Influenza) geimpft ist, verringert das persönliche Risiko, an zwei Infektionen gleichzeitig zu erkranken und womöglich einen schweren Krankheitsverlauf zu erleiden.

Die Impfaktionstage des Fachdienstes Gesundheit des Kreises Ostholstein werden mit Unterstützung des Ministeriums für Justiz und Gesundheit durchgeführt.

Hintergrund / Fakten:

Eine Influenza ist nicht mit Erkältungen oder so genannten Sommergrippen zu verwechseln. Ca. 5 % aller Bürger:innen erkrankt jährlich an Influenza. Einige von ihnen sind hierfür besonders anfällig: Personen über 60 Jahre, Menschen mit chronischen Erkrankungen an Lunge, Herz, Kreislauf, Leber und Niere sowie Diabetiker:innen. Für sie wird die Grippeschutzimpfung dringend empfohlen.

Personen mit Blutarmut oder Immundefekten und jene, die Kontakt mit vielen Menschen z.B. in Bussen, Betrieben, Kliniken, Pflegeheimen etc. haben, sollten sich unbedingt durch eine Impfung schützen. Auch Schwangeren und Personen mit neurologischen Krankheiten wird diese Präventionsmaßnahme empfohlen.

Die Virusgruppe kann, insbesondere bei Risikogruppen, tödlich verlaufen. Die bisherigen Impfstoffe werden jährlich aktualisiert, weil sich das Virus ständig geringfügig verändert. Sie wirken effektiv, sind gut verträglich und schützen he nach Altersgruppe bis zu 90 % der Geimpften. Die Impfung wird von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten verabreicht. Die Kosten dafür tragen die Krankenkassen. Ein Impfschutz wird nach ca. vierzehn Tagen aufgebaut und hält mehrere Monate an. So ist der Impfschutz rechtzeitig bis zum verstärkten Auftreten der Influenza aufgebaut.

Es ist nur eine Impfung notwendig. Je mehr Menschen geimpft sind, desto weniger Chancen hat die Influenza, sich auszubreiten. Geimpfte Personen stecken sich weit weniger häufig an.

Die Virusgruppe verursacht wesentlich stärkere und länger andauernde Beschwerden als ein „grippaler Infekt“. Sie wird durch Tröpfchen beim Husten, Niesen oder durch Körperkontakte wie Händeschütteln übertragen. Neben Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, Schnupfen und Heiserkeit bemerken Betroffene im weiteren Verlauf Schweißausbrüche, Frösteln, hohes Fieber bis über 40° Celsius und ein allgemeines Schwächegefühl. Gefürchtet ist die Erkrankung wegen ihrer Folgeerkrankungen wie z.B. Bronchitis und Lungenentzündung und Komplikationen mit Todesfolge.

Im Falle einer Erkrankung sollten folgende Tipps zur Vermeidung einer Ansteckung weiterer Personen beachtet werden: „hygienisch“ husten und niesen, lieber in die Armbeuge anstatt in die Hand. Beim Husten den Abstand zu anderen Personen halten, Verwendung von Einmaltaschentüchern, Vermeidung enger Kontakte zu Familienmitgliedern, regelmäßiges Lüften (3-4 Mal am Tag für 5-10 Minuten) oder die Verwendung von getrennten Handtüchern. Während der Erkrankung ist es ratsam, auf Einmalhandtücher Umzustellen, auf eine generelle Sauberkeit der Wohnräume, insbesondere in Küche und Bad zu achten und die Krankheut zu Hause auszukurieren.

Wer unbeschadet durch den Winter kommen möchte, sollte zusätzlich seine Abwehrkräfte mit einfachen Hausmitteln stärken. Dazu gehören u.a. regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft und die Vitaminzufuhr durch frisches Obst und Gemüse. Sie können eine Grippeerkrankung allerdings nicht verhindern.

Autor/in: Der Pressesprecher
Quelle: Kreis Ostholstein


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