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Datum: 09.11.2020

Landrat Sager übergibt neues Feuerwehrfahrzeug an die Gemeinde Malente

Eutin. Am heutigen Montag (9. November) haben Landrat Reinhard Sager und der Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens ein neues Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz (LF-KatS) an die Bürgermeisterin der Gemeinde Malente, Tanja Rönck, übergeben.

Das LF-KatS wird dem Kreis Ostholstein durch den Bund im Rahmen der ergänzenden Ausstattung des Katastrophenschutzes im Aufgabenbereich Brandschutz zur Verfügung gestellt. Damit ist es das erste Löschgruppenfahrzeug der neuesten Generation, welches im Kreis Ostholstein für den Katastrophenschutz stationiert ist. Neben einem weiteren Fahrzeug durch den Bund, sollen in den Jahren 2022 und 2023 jeweils vier solcher Fahrzeuge durch das Land Schleswig-Holstein an den Kreis Ostholstein übergeben werden. Damit stehen dem Katastrophenschutz zukünftig zehn LF-KatS im Kreisgebiet zur Verfügung. Diese werden in Brandschutzbereitschaften des Landes mitwirken und können auch zu Einsätzen im Bundesgebiet entsendet werden.

Fahrzeugübergabe Malente
Fahrzeugübergabe Malente

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein Mercedes-Benz Ateco 1327 AF 4x4, welches durch die Firma Rosenbauer Deutschland GmbH zu einem Einsatzfahrzeug aufgebaut wurde. Das Fahrzeug ist für die Brandbekämpfung im Zivilschutz konzipiert worden und hat einen Beschaffungswert von rund 223.000 €. Es verfügt unter anderem. über eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlöschkreiselpumpe und einem integrierten Löschwasserbehälter mit 1000 Litern. Das Fahrzeug bietet Platz für eine Gruppe (9 Personen) und umfasst beispielsweise Atemschutzgeräte, 600 Meter B-Schläuche und eine Tragkraftspritze mit einer Förderleistung von 1.500 Litern pro Minute. Neben der Brandbekämpfung dienst es zum Fördern von Löschwasser (auch über lange Wegstrecken), sowie zur Durchführung einfacher Technischer Hilfeleistungen.

Bis zur Abholung des neuen Fahrzeuges beim Bestückungslager des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn war bei der Ortswehr Bad Malente-Gremsmühlen bereits ein Schlauchwagen für den Katastrophenschutz (SW-KatS) stationiert, welcher ebenfalls durch den Bund zur Verfügung gestellt wurde.

Durch eine Neuausrichtung des Katastrophenschutzes im Aufgabenbereich Brandschutz wurde seit dem vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Kreisfeuerwehrverband an der Festlegung der zukünftigen Standorte gearbeitet. Der SW-KatS wurde zur Feuerwehr Oldenburg i.H. umstationiert, um gemeinsam mit einer bereits vorhandenen Hochleistungspumpe ein eigenständiges Modul für die Wasserförderung zu bilden.

 

Autor/in: Die Pressesprecherin
Quelle: Kreis Ostholstein


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