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Mittwoch, 15 August 2018
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09.05.2018

Rückblick auf drei Jahre deutsch-dänische Begegnungen
Mit über 70 Teilnehmern fand die Abschlussveranstaltung des Projekts in Lübeck statt

Eutin./ Lübeck. Mit umfangreichen Präsentationen, einem Fachvortrag und einer Podiumsdiskussion blickte man vergangenen Samstag in Lübeck gemeinsam auf drei erfolgreiche Jahre des Interreg 5a-Projekts kultKIT zurück.

15 deutsch-dänische People-to-People-Projekte stellten ihre vielseitigen Aktivitäten auf einem Markt der Möglichkeiten aus und berichteten anschaulich über ihre Projekte. Der Rahmen dieser Veranstaltung bot in Kürze, was das Ziel der gesamten Projektarbeit ist: Begegnung, Netzwerken, Erfahrungsaustausch, Ideenfindung.

Lübecks Kultursenatorin Kathrin Weiher ging in ihrem Grußwort auf die Chance von interkulturellen, internationalen Begegnungen ein: „Sich aufeinander zuzubewegen ist eine ganz wichtige politische Arbeit, die eben in vielen kleinen Projekten von Mensch zu Mensch umgesetzt werden. Das ist jenseits aller theoretischen Ideen, sondern ganz praktisch die direkte Begegnung von Mensch zu Mensch. Ich freue mich, dass dies in so vielfältiger Weise in dem Projekt kultKIT geschehen ist.“

Die Bedeutsamkeit, grenzüberschreitende Begegnungsräume zu schaffen, war gemeinsamer Fokus der Teilnehmer der Podiumsdiskussion zum Thema „Kultur, Bildung und Jugend – Möglichkeiten, Herausforderungen und zukünftige Perspektiven in der deutsch-dänischen Zusammenarbeit“. Horst Weppler, Fachdienstleiter Regionale Planung des Kreises Ostholstein, moderierte die Diskussion. „Es ist eine große Herausforderung, Menschen beiderseits des Fehmarnbelt einander näher zu bringen. Die Veranstaltung hat gezeigt, dass dies eine herausragende Aufgabe für die zukünftige Neuauflage des KultKIT-Projektes ist“, fasste Weppler die Diskussion zusammen.

Seit dem Sommer 2015 konnten Vereine, Einrichtungen, Schulen und Kindertagesstätten der Fehmarnbelt-Region Förderanträge für kleine deutsch-dänische Kooperationsprojekte stellen. Fußballcamp, Kunstausstellungen, Chorfreizeit oder Schulaustausch – mit kultKIT waren viele grenzüberschreitende Begegnungen möglich, welche die Nachbarschaft über den Fehmarnbelt stärken. „Das Projekt diente dazu, kulturelle, sprachliche und mentale Brücken zu bauen – und das in so unterschiedlichen Bereichen wie Sport, Bildung, Kultur und Freizeit“, resümierte die Projektleiterin Erla Hallsteinsdóttir. In der zurückliegenden Förderperiode wurden 34 sogenannte „Mikroprojekte“ bewilligt, die Anzahl der Projektbeteiligten liegt bei 3000 Personen – mit diesem Ergebnis können die Partner des kultKIT-Projekts positiv in die Zukunft blicken, denn das Interesse an grenzüberschreitendem Austausch ist nach wie vor hoch. Der Antrag auf ein neues Interreg-Projekt ist gestellt, man hofft auf eine nahtlose Fortsetzung der Förderung von deutsch-dänischen Begegnungen ab August dieses Jahres.

 

Hintergrund:

Der Kreis Ostholstein ist auf deutscher Seite des Projekts kultKIT federführend im Bereich Mikroprojektförderung und bildet zusammen mit dem Kreis Plön, der Hansestadt Lübeck, der Stadt Fehmarn und dem Förderzentrum Kastanienhof die Projektpartnerschaft diesseits des Fehmarnbelts. Auf dänischer Seite beteiligen sich die Kommunen Lolland, Næstved, Vordingborg und Guldborgsund am Projekt kultKIT. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von dem University College Absalon. Die 10 Projektpartner des Interreg-Projektes kultKIT arbeiten nach drei Jahren eng zusammen und fördern gemeinsam People-to-People-Mikroprojekte und Kooperationen innerhalb der Grenzregion. Das Projekt kultKTI wird gefördert durch Interreg Deutschland-Danmark mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Erfahren Sie mehr über Interreg Deutschland-Danmark unter www.interreg5a.eu. kultKIT wird kofinanziert von den Projektpartnern und der Kulturregion Storstrøm.



Autor/in: Die Pressesprecherin | Quelle: Kreis Ostholstein