Demografie-Strategie 2030
Der Kreis Ostholstein verändert sich: Wir werden insgesamt weniger, gleichzeitig nimmt der Anteil älterer Menschen deutlich zu. Damit verbunden sind neue Anforderungen an Wohnen, Mobilität, Pflege, Bildung und das gesellschaftliche Miteinander. Mit der Demografie‑Strategie 2030 stellt sich der Kreis Ostholstein aktiv und bewusst diesen Herausforderungen. Ziel ist es, unseren Kreis auch in Zukunft für alle Generationen lebenswert zu gestalten – in Stadt und Land, an der Küste und im Binnenland.
Der Kreis Ostholstein steht – wie viele Regionen in Deutschland – vor großen demografischen Veränderungen. Diese wirken sich auf die Bevölkerungsentwicklung, die Infrastruktur und die sozialen Strukturen aus: Bis zum Jahr 2040 werden im Kreis Ostholstein voraussichtlich rund 8 % weniger Menschen leben als Ende 2020. Gleichzeitig verändert sich die Altersstruktur deutlich: Es werden etwa 34 % mehr Menschen über 80 Jahre erwartet, während die Zahl der unter 20‑Jährigen um rund 15 % sinkt. Dadurch steigt der Altersdurchschnitt im Kreis Ostholstein um etwa 3,6 Jahre – das ist der höchste Wert unter den Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig‑Holstein.
Um auf diese Entwicklungen frühzeitig zu reagieren, hat der Kreis Ostholstein im Mai 2025 die Entwicklung einer Demografie‑Strategie beschlossen. Ziel ist eine umfassende, integrierte Demografie‑Strategie, die auf die spezifischen Bedarfe und Herausforderungen des Kreises eingeht und langfristige Lösungen bietet. Dazu werden zentrale Handlungsfelder und konkrete Handlungsansätze definiert.
Seit dem 1. Juni 2025 erarbeitet Anja Hartmann vom Fachdienst Gesundheit die „Demografie‑Strategie 2030“ für den Kreis Ostholstein – in enger Zusammenarbeit mit Verwaltung, Politik und weiteren relevanten Akteurinnen und Akteuren.