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Datum: 06.06.2019

Workshop »Argumentieren gegen rechte Parolen« am 25. Juni

Eutin. Diskriminierende Schimpfwörter oder rechte Parolen auf der Straße, im Internet oder einfach im Bekanntenkreis – Menschen,
die nicht ins Weltbild mancher Angreifer passen und auch diejenigen, die diese unterstützen, werden oftmals Zielscheibe verbaler, manchmal auch körperlicher Attacken. Rechte Sprüche gegen Menschen und unsere offene und vielfältige Gesellschaft bleiben nicht selten unerwidert im Raum stehen.

Am Dienstag (25. Juni) findet von 18 bis 21 Uhr im Saatziger Zimmer des Eutiner Kreishauses ein Workshop statt,  der helfen soll, mit wachen Augen und selbstbewusst in solch einer Situation aktiv werden zu können. Manchmal fehlen das Bewusstsein für die Wirkung solcher Sprüche auf die Betroffenen oder die richtigen Worte, um einzugreifen. Als Folge verschwimmen auch die gesellschaftlichen Grenzen der Akzeptanz. 

Der Workshop wirft nicht nur einen Blick auf betroffene Gruppen, die Zielscheibe rechter Sprüche sind. Er zeigt auch die Notwendigkeit von und Möglichkeiten für ein sicheres Argumentieren gegen rechte Parolen und Diskriminierung auf. Die eigenen und gesellschaftlichen Grenzen werden dabei hinterfragt und Haltung für ein demokratisches Miteinander in den Mittelpunkt gestellt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Flüchtlingshilfe der Stadt Eutin und dem Migrationsmanagement des Kreises Ostholstein und findet im Rahmen der „Aktionswochen für Demokratie und bunte Vielfalt“ vom 4. bis 27. Juni 2019 in Eutin statt. Durchgeführt wird der Workshop vom Regionalen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Lübeck des AWO Landesverbandes Schleswig-Holstein. Die Anmeldung ist bis 18. Juni 2019 per E-Mail an migrationsmanagement@kreis-oh.de oder telefonisch unter 04521-788617 möglich.

Autor/in: Die Pressesprecherin
Quelle: Kreis Ostholstein


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