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Wenn Sie als Arbeitgeber Ihre Arbeitnehmer/innen gewerbsmäßig Dritten zur Arbeitsleistung (Leiharbeit) überlassen möchten, benötigen Sie eine Erlaubnis.

Vor Erteilung der Erlaubnis darf keine Arbeitnehmerüberlassung ausgeübt werden.

Arbeiten im Rahmen von Werkverträgen, selbständigen Dienst- oder Dienstverschaffungsverträgen sowie Geschäftsbesorgungsverträgen werden nicht vom Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) erfasst.

Nicht erlaubnispflichtig sind gemäß § 1 AÜG:

  • Abordnungen zu einer zur Herstellung eines Werkes gebildeten Arbeitsgemeinschaft,
  • Überlassungen im selben Wirtschaftszweig zur Vermeidung von Kurzarbeit oder Entlassungen aufgrund tarifvertraglicher Vorschriften,
  • konzerninterne Arbeitnehmerüberlassung,
  • Verleih in das Ausland in ein aufgrund zwischenstaatlicher Vereinbarungen gegründetes deutsch-ausländisches Gemeinschaftsunternehmen.

Im Rahmen der laufenden Arbeitnehmerüberlassung hat der Verleiher der Erlaubnisbehörde regelmäßig statistische Meldungen, unter anderem zu Zahl der überlassenen Leiharbeitnehmer und Zahl der Beschäftigungstage, zu erstatten.


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