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Samstag, 16 Dezember 2017
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Bei der Einfuhr von Waren in andere Länder ist es zum Teil erforderlich, dass Sie mit den Handelspapieren Beglaubigungen und Bescheinigungen vorlegen müssen. Diese sind von landesspezifischen Besonderheiten und EG-Vorschriften abhängig. In einigen Ländern müssen lmportwaren von einem Ursprungszeugnis und/oder einer beglaubigten Handelsrechnung sowie ggf. weiteren Bescheinigungen begleitet werden.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) gibt Auskunft darüber, ob und gegebenenfalls welche Papiere bei der Einfuhr einer Ware in ein Drittland benötigt werden.

Sie stellt auf Antrag Ursprungszeugnisse aus, bestätigt Handelsdokumente für den Außenwirtschaftsverkehr und erstellt andere dem Außenwirtschaftsverkehr dienende Bescheinigungen. Die IHK ist außerdem für die Ausstellung des Carnets A.T.A (Zollpassierscheinheft) verantwortlich.

Voraussetzungen für das Ausstellen eines Ursprungszeugnisses oder einer Bescheinigung sind:

  • Der Unternehmenssitz oder Wohnsitz des Antragstellers befindet sich im IHK-Bezirk,
  • das Dokument dient dem Export,
  • die formellen Voraussetzungen sind erfüllt (Vollständigkeit der Antragsdaten, eventuell Formularzwang),
  • der Verwendungszweck harmonisiert mit den Einfuhrvorschriften des Landes beziehungsweise den Anforderungen des Geschäftspartners und
  • die Unterschriften der Antragsberechtigten des Unternehmens sind bei der IHK hinterlegt (Unterschriftsliste).
  • Des Weiterein ist für jede Bescheinigung eine zusätzliche Ausfertigung der Dokumente, die bei der IHK verbleibt, im Original einzureichen.