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Montag, 11 Dezember 2017
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Aufgrund des neu in Kraft getretenen Gesetzes für die Umsetzung der EU-Hochqualifizierten-Richtlinie dürfen seit dem 01. August 2012 Arbeitskräfte mit Hochschulabschluss von außerhalb der EU für drei Jahre im Land bleiben, sofern ihr Jahresverdienst mehr als 44.800 Euro beträgt.
 
Den Kern der Neuregelungen bildet die Blue Card für Akademiker und vergleichbar Qualifizierte aus Drittstaaten. Die Blue Card können Hochschulabsolventen aus Nicht-EU-Staaten erhalten, wenn sie einen Arbeitsvertrag mit einem Arbeitgeber in Deutschland vorlegen und ein Gehalt von mehr als 44.800 Euro pro Jahr haben.
In Berufen, in denen bereits jetzt Fachkräftemangel herrscht, beispielsweise bei Ärzten und Ingenieuren, beträgt die Gehaltsschwelle knapp 35.000 Euro.

Bei entsprechenden Deutsch-Kenntnissen erhalten Inhaber der Blue Card bereits nach 21 Beschäftigungsmonaten eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis in Deutschland.

Das Gesetz erleichtert zudem die Beschäftigung ausländischer Studenten und ausländischer Absolventen deutscher Hochschulen. Die Suchphase, in der sie sich um eine adäquate Beschäftigung in Deutschland bemühen können, wird auf 18 Monate erweitert.

Das neu geschaffene sechsmonatige Aufenthaltsrecht zur Arbeitssuche bietet gut ausgebildeten Akademikern aus dem Ausland einen stärkeren Anreiz, Karrierechancen in Deutschland zu suchen.