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Kein Verkauf von E-Zigaretten an Minderjährige

Eutin. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen seit dem ersten April 2016 keine E-Zigaretten, E-Shishas oder deren Verbrauchsgüter erwerben. Der Gesetzgeber hat das Jugendschutzgesetz diesbezüglich geändert, darauf weisen die Fachdienste Soziale Dienste sowie Sicherheit und Ordnung des Kreises Ostholstein gemeinsam mit der Polizeidirektion Lübeck in einer Pressemitteilung hin. Die Flüssigkeiten dieser Geräte können zu Atemwegserkrankungen und Krebs führen. 

Aufgrund der Warnungen von Experten hat der Gesetzgeber mit der Ergänzung des Jugendschutzgesetzes reagiert. Die E-Zigaretten waren von dem Abgabe- und Konsumverbot bislang ausgenommen, da sie keinen Tabak enthalten. Weiterhin wird durch den Konsum der Übergang von der E-Shisha zur nikotinhaltigen E-Zigarette beziehungsweise zur herkömmlichen Zigarette angeregt.

Auch der Versandhandel ist von der Regelung betroffen und muss wie Gewerbetreibende und Veranstalter das Alter seiner Kunden prüfen. Es ist sicherzustellen, dass Minderjährige keinen Zugang zu diesen Produkten bekommen.

Die Abgabe von E-Shishas sowie E-Zigaretten und Verbrauchsmaterialien stellt seit April eine Ordnungswidrigkeit dar. Gewerbetreibende und Veranstalter müssen bei Nichtbeachtung mit einer Geldbuße von 50.000 Euro rechnen, Arbeitgeber bei der Abgabe an beschäftigte Jugendliche mit bis zu 15.000 Euro. 

Autor: Die Pressesprecherin, 18.05.2016 
Quelle: Kreis Ostholstein 

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