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Samstag, 16 Dezember 2017
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Ostholstein. Ein neues

Fehmarnbelt-Ticket (PDF, 1,8 MB, Copyright durch FD 6.61/ Horst Weppler)

 soll das Reisen rund um den Fehmarnbelt attraktiver machen. Die Vorsitzenden des Fehmarnbelt-Komitees, Landrat Reinhard Sager und sein dänischer Amtskollege Steen Bach Nielsen, stellten das neue Angebot in einem heutigen (10. Dezember) Pressegespräch auf der Fähre zwischen Puttgarden und Rødby vor. „Das neue Ticket ist preiswert und durch die Kombination von Fährfahrt mit öffentlichem Nahverkehrsangebot für Familien, Touristen, Pendler oder auch die vielen deutsch-dänischen Arbeitsgruppen gleichermaßen interessant“, erklärte Landrat Sager. So betrage der Preis für einen Einzelreisenden nur 33 Euro und für Gruppen bis zu fünf Personen 39 Euro. Kinder zählen als eine Person.
 
An dem Fehmarnbelt-Ticket beteiligt sind die Region Seeland, der Kreis Ostholstein, der Nahverkehr Seeland (MOVIATRAFIK), der Nahverkehr Schleswig-Holstein (NSH) und die Reederei ScandLines.
 
Das Fehmarnbelt-Ticket ist ab sofort erhältlich und beinhaltet eine Hin- und Rückfahrt mit den ScandLines-Fähren innerhalb eines Tages inklusive der Nutzung der Nahverkehrszüge und Busse im Geltungsbereich des Kreises Ostholstein, der Stadt Lübeck sowie der Inseln Falster, Lolland und Møn. Es kann in den Bussen und an den Automaten gekauft werden. Vor dem Passieren der „Speedgates“ am Fährterminal muss am Automaten ein Null-Ticket gelöst werden, das zusammen mit dem Fehmarnbelt-Ticket gültig ist. Nach einer Übergangszeit soll es dann Tickets geben, die von den „Speedgates“ gelesen werden können.
 
Das Fehmarnbelt-Komitee wird sich auch zukünftig mit weiteren Themen beschäftigen und versuchen, im Interesse der hier lebenden Menschen Verbesserungen zu erreichen. Das Fehmarnbelt-Ticket stellt im Rahmen der Zielsetzung des Fehmarnbelt-Komitees nur einen ersten Schritt dar. So sollen die bestehenden Verbindungen beispielsweise über einen Flyer besser vermarktet werden und das Verkehrspotential über die Grenze hinaus unter dem Gesichtspunkt des Baus der festen Querung analysiert werden. Das Zug- und Busangebot muss außerdem dort, wo Lücken sind, verbessert und abgestimmt werden. Und nicht zuletzt soll auch jetzt schon darüber nachgedacht werden, wie das Verkehrsangebot nach der Eröffnung einer festen Fehmarnbelt-Verbindung aussehen könnte. Eine wesentliche Forderung wird sein, dass das Land Schleswig- Holstein im Winter die morgendlichen Züge nicht nur nach Burg auf Fehmarn, sondern auch nach Puttgarden fahren lässt. 

Hintergrund:

Das deutsch- dänische Fehmarnbelt-Komitee besteht seit einigen Jahren und hat sich als Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit über den Fehmarnbelt zu fördern. Neben zahlreichen Aktivitäten im Zusammenhang mit einer Förderung des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes, der Profilierung der Fehmarnbelt Region oder der Förderung von gegenseitigen Treffen steht auch die Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität im Fokus. Schon seit 2009 wurde immer wieder über die Einführung eines Fehmarnbelt-Tickets diskutiert.
Autor: Die Pressesprecherin, 10.12.2012 
Quelle: Kreis Ostholstein