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Es gibt einen Zulassungs·stopp bei den Integrationskursen. Das heißt: Die Integrations·kurse dürfen nicht mehr anfangen. Das ist ein Problem für die Kommunen. Und es ist ein Problem für die Integration.

Eutin.
Das Bundes·amt für Migration und Flüchtlinge ist eine Behörde.
Die kurze Form ist: BAMF.
Die Behörde kümmert sich um Flüchtlinge.
Flüchtlinge sollen in Deutschland gut leben können.
Dafür gibt es Integrations·kurse.
In den Kursen lernen die Flüchtlinge:

  • Wie kann man in Deutschland gut leben?
  • Wie kann man in Deutschland gut arbeiten?
  • Wie spreche ich Deutsch?

Es gibt viele Flüchtlinge in Deutschland.
Deshalb braucht man mehr Integrations·kurse.
Aber die Behörde hat nicht genug Geld für mehr Kurse.

Deshalb gibt es im Jahr 2026 weniger neue Kurse.
Das hat das BAMF gesagt.

130.000 Menschen können dann nicht an einem Kurs teilnehmen.

Timo Gaarz ist Landrat von Ostholstein.
Er sagt:
Die Entscheidung von dem BAMF ist schlecht für Ostholstein.

Es soll weniger Integrations·kurse und Sprach·kurse geben.
Das ist schlecht für die Integration.
Und das ist schlecht für die Finanzen.
Die Menschen sollen Deutsch lernen können.
Dann können sie in der Gesellschaft mitmachen.
Und sie können eine Ausbildung machen.
Dann können sie in Deutschland bleiben und arbeiten.
Es gibt zu wenig Fachkräfte in Deutschland.
Deshalb brauchen wir die Menschen.

Zulassungsbeschränkungen sparen Geld.
Das ist aber nur kurzfristig so.
Langfristig gibt es Probleme.
Zum Beispiel:

  • Es gibt höhere Sozial·ausgaben.
  • Menschen brauchen länger Hilfe.
  • Die kommunale Ebene hat mehr Arbeit.

Die Regierung macht Regeln für die Integration.
Die Regeln sind für die Städte und Gemeinden wichtig.
Die Städte und Gemeinden müssen sich um viele Sachen kümmern.
Zum Beispiel:

  • Sozial·leistungen
  • Jugend·hilfe
  • Bildung
  • Hilfe bei der Suche nach einer Arbeit.

Es gibt jetzt weniger Sprach·kurse.
Oder die Sprach·kurse fangen später an.
Dann können sich Menschen schlechter integrieren.
Das kostet später mehr Geld.

Integration muss gut sein.
Und Integration muss sicher sein.
Alle Menschen sollen wissen:
Das kann ich erwarten.

Manche Menschen wollen für immer in Deutschland leben.
Diese Menschen müssen Deutsch lernen.
Und diese Menschen müssen wissen:
Was ist in Deutschland wichtig?
Und was darf man in Deutschland machen?
Was darf man nicht machen?
Daran müssen sich alle Menschen halten.

Es gibt Angebote zum Lernen von Sprachen.
Und es gibt Angebote zum Mitmachen in der Gesellschaft.
Man kann diese Angebote weniger machen.
Dann können sich die Menschen auch weniger auf die Gesellschaft verlassen.

Die Politik für Integration muss nachhaltig sein.
Das heißt:
Die Politik muss lange gut sein.
Die Politik darf nicht nur kurz helfen.
Die Politik muss lange helfen.
Die Regierung muss an die Städte und Gemeinden denken.
Die Regierung muss sich fragen:
Was ist gut für die Städte und Gemeinden?
Denn die Probleme in den Städten und Gemeinden werden nicht weniger.

Autor: Die Pressesprecherin, 19.02.2026 
Quelle: Kreis Ostholstein 

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