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Montag, 11 Dezember 2017
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Eutin / Bosau. Der Kreis Ostholstein hat an der Kreisstraße 32 zwischen Bosau und Stadtbek den ersten Bauabschnitt eines insgesamt 1,317 Kilometer langen Radweges fertig gestellt. Der neue Radweg mit einer Länge von einem Kilometer wurde heute (23. Juli) von Landrat Reinhard Sager gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Bosau, des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr aus Lübeck sowie der ausführenden Firma Creativ-Bau Wismar GmbH eingeweiht.

Die K 32 verläuft von der Kreisgrenze Plön entlang des Großen Plöner Sees in nördlicher Richtung nach Bosau. Bisher stand hier ein separater Verkehrsraum für Radfahrer zwischen der Ortsdurchfahrt Bosau und der Ortslage Stadtbek nicht zur Verfügung. Bereits während der Bauausführung wurde deutlich, wie gefragt der neue Radweg ist, denn auch ohne die abschließende Asphaltdeckschicht und trotz laufender Bauarbeiten wurde die Radwegtrasse stetig von mutigen Fahrradfahrern genutzt. Der Kreis Ostholstein hofft auch weiterhin auf eine rege Benutzung des nun einzuweihenden Radwegabschnittes. Landrat Sager: „Wir möchten außerdem mit dem Radwegebau die Verkehrssicherheit besonders für die nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer deutlich verbessern. Daher hat das Vorhaben im Ausbauprogramm des Kreises eine vorrangige Priorität.“ Zugleich wolle man das kreisweite Radwegenetz für die Radwanderer verdichten und damit auch die Attraktivität der touristischen Region verbessern.

Der gesamte Radweg wird parallel zur vorhandenen Kreisstraße abgesetzt von der Fahrbahn in zwei Abschnitten gebaut. Für den rund 300 Meter langen Abschnitt durch die Ortslage Stadtbek werden aktuell noch letzte Planungsleistungen abgewickelt. Die Baumaßnahme für den ersten fertig gestellten Abschnitt wurde mit einem Auftragsvolumen von rund 200.000 Euro geplant und konnte innerhalb des vorbenannten Kostenrahmens durchgeführt werden.

Mit der Planung und Projektleitung des neuen Radweges hat der Kreis Ostholstein den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH), Niederlassung Lübeck, beauftragt.

Das Land Schleswig-Holstein fördert diese Maßnahme mit 75 Prozent der Kosten aus GVFG / FAG-Mitteln (GVFG = Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz).

 

Autor: Die Pressesprecherin, 23.07.2015 
Quelle: Kreis Ostholstein