Hilfsnavigation
Volltextsuche
Donnerstag, 23 November 2017
Seiteninhalt

Land verbessert Anbindung für Pendler

Kiel/ Fehmarn. Ab dem 14. Dezember fährt montags bis freitags ein zusätzlicher Zug von Lübeck nach Fehmarn. Das neue Angebot richtet sich vor allem am Pendler, die früh die Bahnstationen Fehmarn-Burg oder Puttgarden erreichen müssen. Der Zug der Regionalbahnlinie RB 85 startet um 5:12 Uhr am Lübecker Hauptbahnhof und erreicht Fehmarn-Burg um 6:43 Uhr, Puttgarden um 6:56 Uhr. Den kompletten Fahrplan gibt es unter www.nah.sh.

Verkehrsminister Reinhard Meyer: „Der zusätzliche Zug schließt eine Lücke im Fahrplan. Er ist besonders wichtig für Berufspendler, die auf Fehmarn arbeiten und bisher erst um kurz vor 9 Uhr mit dem Zug ankommen konnten. Wir bleiben damit unserer Linie treu, den Nahverkehr Stück für Stück dort zu verbessern, wo heute noch Defizite bestehen.“

Täglich fahren 350 Fahrgäste mit den Nahverkehrszügen von und nach Fehmarn. Am im Jahr 2010 neu eröffneten Bahnhof Fehmarn-Burg steigen davon 270 Menschen ein und aus.

Landrat Reinhard Sager: „Das Land und der Kreis Ostholstein haben in den vergangenen Jahren viel für den Nahverkehr getan. Es ist gut, dass wir diesen Weg jetzt weitergehen – auch und gerade im dünner besiedelten Nordkreis. Ich danke dem Land und auch der NAH.SH GmbH für ihren Einsatz.“

Als tarifliches Sonderangebot für eine Weiterfahrt nach Dänemark gibt es das Fehmarbelt-Ticket. Es ermöglicht die Fahrt von Ostholstein und Lübeck über den Fehmarnbelt bis nach Lolland und Falster. Inbegriffen ist dabei nicht nur die Fahrt mit Bus und Bahn, sondern auch die Überfahrt auf den Scandlines-Fähren zwischen Puttgarden und Rødby. Das Fehmarnbelt-Ticket gibt es als Tageskarte für eine Person zum Preis von 33 Euro oder als Kleingruppenkarte für bis zu fünf Personen zum Preis von 39 Euro. Es gilt einen Tag lang für beliebig viele Fahrten (Hin- und Rückfahrten). Das Fehmarnbelt-Ticket ist in Ostholstein und Lübeck erhältlich im Bus, an Fahrkartenautomaten sowie in den DB-Reisezentren und im ServiceCenter am ZOB Lübeck.

Autor: Dennis Fiedel, NAH.SH GmbH, 11.12.2015 
Quelle: Kreis Ostholstein /NAH.SH GmbH