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Geldleistung an die Tagespflegeperson

Der Kreis Ostholstein hat als leistungsgerechte Geldleistung zur Anerkennung der Förderleistung einen Betrag in Höhe von 4,02 Euro je Stunde und Kind festgesetzt. Dieser Betrag wird pauschal auf 5,00 Euro je Stunde und Kind erhöht. Damit wird der Sachkostenaufwand abgegolten, der der Tagespflegeperson durch die Bereitstellung ihrer Wohnung/angemieteter Räume und von Verbrauchsmitteln entsteht.

Kinderfrauen/-männer erhalten lediglich zu Anerkennung der Förderleistung einen Betrag in Höhe von 4,02 € je Stunde je Kind. Der Sachkostenaufwand in Höhe von 0,98 € entfällt, da eine Betreuung im Haushalt der Erziehungsberechtigten stattfindet.

Die laufende Geldleistung ist nach vorherigem schriftlichen Antrag der Erziehungsberechtigten und der Tagespflegeperson direkt an die Tagespflegeperson zu gewähren. Eine Gewährung von Leistungen gemäß § 23 SGB VIII erfolgt bei Vorliegen der Bedarfskriterien des § 24 Absätze 1, 2, 3 SGB VIII. Der Anspruch auf die Geldleistung besteht nur für tatsächliche Betreuungszeiten. Gefördert wird grundsätzlich derindividuelle Bedarf.   Geldleistungen für Ausfallzeiten der Tagespflegeperson (insbesondere Urlaub, Krankheit, sonstige Abwesenheitsgründe) werden nicht gewährt. Für die notwendige Betreuung eines Kindes in der Zeit von 00:00 Uhr bis 05:00 Uhr (Nachtbetreuung) wird eine Pauschale pro Kind in Höhe von 10,00 Euro festgesetzt. 

Die Auszahlung der Geldleistung wird ab dem 01.08.2018 pauschaliert zum Monatsbeginn in Abschlägen erfolgen. Halbjährlich nach Erhalt der Betreuungsnachweise erfolgt eine Auswertung und Abrechnung der tatsächlich betreuten Stunden unter Berücksichtigung der bereits gezahlten Abschläge.

Die Stundennachweise sind monatlich von der Tagespflegeperson auszufüllen und von den Erziehungsberechtigten auf Richtigkeit zu überprüfen und gegenzuzeichnen.

Für Zeiten, in denen das Kind die Tagespflegestelle nicht besuchen kann, wird ebenfalls nur Förderleistung (ohne den Sachkostenanteil) gewährt. Der Anspruch auf Fortzahlung der Geldleistung besteht jedoch längstens für 28 Betreuungstage im Bewilligungszeitraum von einem Jahr. Diese Regelung trifft auf die Kinder zu, die regelmäßig 5 Tage in der Woche betreut werden. Für Kinder, die regelmäßig weniger als 5 Tage in der Woche und/oder kürzer als ein Jahr betreut werden, ist der Fortzahlungszeitraum entsprechend umzurechnen und zu verkürzen. 


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