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Fridays for Future in der Arbeitsgruppe Klimaschutz des Kreises

Eutin. Vertreter von Fridays for Future und Mitglieder der Arbeitsgruppe Klimaschutz des Kreises Ostholstein tauschten kürzlich in einer Sitzung der Arbeitsgruppe ihre Meinungen aus. 

Johanna Prochnow und David Gutzeit von der Eutiner/Ostholsteiner Gruppe Fridays for Future waren mit ihrer Teilnahme der Einladung von Fachbereichsleiter Nils Hollerbach gefolgt, die dieser anlässlich der Demonstration der Bewegung im November vor dem Kreishaus ausgesprochen hatte.

Nils Hollerbach begrüßt die Vertreter von Fridays for Future
Nils Hollerbach begrüßt die Vertreter von Fridays for Future

„Wir wollen miteinander in einen Dialog eintreten“, so Hollerbach. „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Klimaschutz in Ostholstein zu verbessern, soweit dies in unseren Möglichkeiten liegt.“ Johanna Prochnow dankte für die Möglichkeit der Teilnahme an der Arbeitsgruppensitzung. Konkret forderten die Vertreter mehr Öffentlichkeitsarbeit sowie mehr Transparenz in der Darstellung des aktuellen Umsetzungsstandes der Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept des Kreises.

Die Klimaschutzmanagerin des Kreises Ostholstein, Lisa Christine Vidal, erklärte, es werde regelmäßig in den öffentlich zugänglichen Fachausschüssen des Kreistages über den Umsetzungsstand informiert. Zudem werde der aktuelle Stand künftig auch über die Klimaschutzseite des Kreises  einsehbar sein. Die Einbindung und Aufklärung der Öffentlichkeit sei ein zentraler Aufgabenbereich des Klimaschutzmanagements, der stetig verfolgt werde und einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele des Kreises leiste. In dem Zusammenhang wies Vidal nochmals auf die Ausstellung „Klimaschutz im Alltag“ hin, die bereits bis März 2021 ausgebucht sei. Über die Ausstellungstermine wird ebenfalls auf der Klimaschutzseite informiert.

Julia Prochnow erklärt die Forderungen von Fridays for Future
Julia Prochnow erklärt die Forderungen von Fridays for Future

Der Klimaschutz wirkt bereits in viele Bereiche der Verwaltung hinein. Beispielsweise verpflichtet das Baurecht zur Berücksichtigung klimaschutzrechtlicher Aspekte bei Baumaßnahmen. Das Klimaschutzmanagement des Kreises wird aus diesem Grund auch in die Stellungnahmen der Kreisverwaltung eingebunden, die der Kreis als Träger öffentlicher Belange (TöB) zu Planungen der Kommunen erarbeitetet. Entsprechende Hinweise und Anregungen der Klimaschutzmanagerin fließen dort ein.

Der Klimaschutz war auch ein Schwerpunkthema bei der Veranstaltung SMART Kreis OH Anfang Februar. „Der Kreis wird sich auch im Rahmen der Digitalisierung um die Möglichkeiten des Klimaschutzes im Bereich Verkehr beschäftigen, um insbesondere im Küstenbereich überregionale Lösungen zu finden“, erklärt Hollerbach und stellt abschließend fest, dass die Arbeitsgruppe Klimaschutz eine offene Diskussionsplattform für verschiedene Akteure bietet. In der Arbeitsgruppe kommen Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie aus klimaschutzbezogenen Vereinen und Institutionen zusammen, um Ideen und Anregungen in Bezug auf den Klimaschutz in Ostholstein einzubringen und diese in die weitere Gremienarbeit des Kreises einfließen zu lassen. Neben Fridays for Future werden an der nächsten Sitzung der Arbeitsgruppe auch Vertreter von Parents for Future und Verdi teilnehmen.

Autor: Die Pressesprecherin, 28.02.2020 
Quelle: Kreis Ostholstein 

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