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Besuch von Landtagsmitglied Christopher Vogt bei Landrat Reinhard Sager - Für schnelle Einführung der Luca-App

Eutin. Christopher Vogt, Mitglied des Landtags und Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein besuchte Landrat Reinhard Sager in Eutin, um derzeit aktuelle Themen der Kreise in Schleswig-Holstein zu erörtern und auch um die Sichtweise des Deutschen Landkreistages, deren Präsident Reinhard Sager ist, zu erfahren.

Im Mittelpunkt des Gedankenaustausches stand die Bewältigung der Corona-Pandemie, bei der das Land und die Kreise anhaltend eng zusammenarbeiten würden. Christopher Vogt betonte dabei den Wert der gebündelten Zuständigkeiten auf der Kreisebene, der unmittelbar in der Arbeit der Gesundheitsämter, der Ordnungsbereiche und in der permanenten Information der Öffentlichkeit besonders sichtbar zum Ausdruck komme. Vogt und Sager sprachen sich für eine schnelle Nutzung der sogenannten LucaApp aus, da diese erhebliche Vorteile für alle mit sich bringen würde. Nicht zuletzt bestünde bei entsprechendem flächenhaftem Einsatz auch ein direkter Zusammenhang mit weiteren Öffnungsschritten.

Beide stimmten auch in dem allein in der Aussagekraft nicht ausreichenden Inzidenzwert überein. Dieser müsse jeweils ergänzt werden um die Inanspruchnahme der Intensivbetten, um den Impffortschritt und das Netz von Testungen. Unterschieden werden müsse zudem ob es ein diffuses Infektionsgeschehen über das gesamte Gebiet eines Kreises gebe oder ob eingrenzbare lokale Corona-Nachweise beispielsweise in einer Betriebsstätte oder in einem Pflegeheim vorhanden seien.

MdL Christopher Vogt und Landrat Reinhard Sager
MdL Christopher Vogt und Landrat Reinhard Sager

Vogt und Sager sprachen sich gemeinsam für vernünftige, aber vorsichtige Öffnungen des Tourismussektors aus. Gerade Hotels und Restaurants hätten bereits nachgewiesen, dass sie Hygienekonzepte einhielten. Deshalb müsse man auch im Hinblick auf Ostern sorgfältig prüfen, in welchem Umfang der Tourismus wieder hochgefahren werden könne.

Weitere Themen des Gesprächs waren u. a. die beabsichtigte 380-Kilovolt-Starkstromtrasse durch Ostholstein, die aktuelle Finanzentwicklung der öffentlichen Haushalte und der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur durch das Land und die Kommunen.

Autor: Die Pressesprecherin, 12.03.2021 
Quelle: Kreis Ostholstein 

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