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Kreis Ostholstein geht mit Gesundheitsplanerin neue Wege

Eutin. Maren Rohr, Diplom-Gesundheitswissenschaftlerin (und Diplom-Biologin, 53 Jahre) füllt seit Jahresbeginn die neu geschaffene Stelle der Gesundheitsplanerin beim Kreis Ostholstein mit Leben. 

Die Stelle ist im Fachdienst Gesundheit angesiedelt, arbeitet jedoch Fachdienst-übergreifend. Aufgabe der Gesundheitsplanerin ist es, die gesundheitliche und soziale Versorgung von bestimmten Bevölkerungsgruppen, wie zum Beispiel Kindern, über vermehrte Koordination und Kooperation vor Ort zu verbessern. Hierfür müssen nachhaltige Strukturen auf- oder ausgebaut werden.

Die Aufgabe der Gesundheitsförderung ist gesetzlich verankert. Das Gesetz für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (GDG) schreibt vor, dass die Kreise und kreisfreien Städte sicherstellen, dass in den Planungen und Maßnahmen auch auf anderen in Betracht kommenden Handlungsfeldern, insbesondere in den Bereichen Siedlungsentwicklung, Wohnen, Schule, Jugend, Menschen im Alter, Verkehr, Umwelt, Arbeitswelt und Soziales, die Ziele des Öffentlichen Gesundheitsdienstes angemessen berücksichtigt werden.

„Die Kreise können hierzu insbesondere gesundheitsfördernde Aktivitäten initiieren, unterstützen und koordinieren und die Bevölkerung oder benachteiligte Gruppen durch Information, Beratung und Aufklärung über Gesundheitsrisiken, gesundheitsfördernde Verhaltensweisen und Verhältnisse unterrichten und sie zu gesundheitsbewusstem Verhalten aktivieren“, erläutert Dr. Maria Kusserow, Leiterin des Fachdienstes Gesundheit.

Maren Rohr Gesundheitsplanerin des Kreises Ostholstein
Maren Rohr Gesundheitsplanerin des Kreises Ostholstein

„Meine Aufgabe wird es sein, interdisziplinäre Strategien und Konzepte sowie die späteren Maßnahmen mit allen an Planung beteiligten Experten gemeinsam zu entwickeln und anschließend vernetzt zu handeln“, beschreibt Maren Rohr ihren Tätigkeitsschwerpunkt.

Zunächst wird in einer kreisinternen Arbeitsgruppe „Integrierte Planung“ ein gemeinsames Verständnis von den Zielen, Arbeitsinhalten und Datenlagen erarbeitet.

Im zweiten Schritt werden relevante externe Akteure, Entscheidungs- und Kostenträger hinzugezogen, mit deren Unterstützung dann am Ende des Jahres die Gesundheitskonferenz Ostholstein etabliert werden soll – soweit dies unter Corona-Pandemie-Bedingungen möglich ist.

Autor: Die Pressesprecherin, 26.04.2021 
Quelle: Kreis Ostholstein 

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