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Kreis unterstützt »Kultursommer 2021« in Ostholstein - Fördermittel beim Bund beantragt

Eutin. Die Corona-Situation hat das Kulturleben in Ostholstein nahezu zum Erliegen gebracht. Um den ostholsteinischen Kunst- und Kulturschaffenden eine Perspektive aufzuzeigen, hat der Kreis Ostholstein zusammen mit zehn Kooperationspartnern im Rahmen des Programms „Kultursommer 2021“ des Bundes Fördermittel über 500.000 € beantragt.

Neun kommunale Tourismusorganisationen   wollen den Kultursommer unter der Regie des Kreises Ostholstein als Veranstalter in der Zeit vom 1. Juli bis 30. November 2021 mit einem Gesamtvolumen von 626.000 € durchführen. Die Stiftung Neue Musikimpulse hat im Rahmen der Antragstellung hilfreich koordinierend zur Seite gestanden.

Ziel ist es, insbesondere den notleidenden Künstlerinnen und Künstlern aus der Region, aber auch der stark betroffenen Veranstaltungstechnik-Branche einen Neustart zu ermöglichen. Mit dem Kultursommer in Ostholstein soll ein kostenfreies Angebot für alle Besucherinnen und Besuchern geschaffen werden. Künstlerisch und kulturell wird ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm geboten: Musik, Literatur, Theater, Kunst, Film und Illumination. Das Angebot richtet sich insbesondere auch an ein junges Publikum. Kinder- und Jugendliche werden eingeladen, eigene künstlerische Beiträge in jedem Ort zu präsentieren.

Landrat Reinhard Sager lobte die Bereitschaft und das Engagement der sich beteiligenden Kommunen und der Stiftung Neue Musikimpulse trotz der sehr kurzen Antragfrist: „Die Kooperationspartner haben bei der Planung des Kultursommers außerordentliche neue Formate und Kulturprojekte mit 250 Veranstaltungen entwickelt, an dem über 500 Künstlerinnen und Künstler beteiligt werden sollen. Ich hoffe sehr, dass der Antrag Erfolg haben und den vielen Künstlern unserer Region ein wenig geholfen werden kann.“ Nicht zuletzt stimme allein die Aussicht auf ein buntes, kulturelles Veranstaltungsprogramm in der Sommerzeit ein wenig hoffnungsfroh, so Landrat Sager.

Autor: Die Pressesprecherin, 30.04.2021 
Quelle: Kreis Ostholstein 

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