Inhalt
Inhalt

Oldenburg i.H. Der Welt-AIDS-Tag  am heutigen Tage (1. Dezember) steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam gegen AIDS - Aufklärung statt Verdrängung“. Die AIDS-Beratungsstelle im Fachdienst Gesundheit des Kreises Ostholstein hat dies zum Anlass genommen, um Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen zu bringen und gemeinsam über HIV und AIDS zu informieren. Organisiert wurden zwei Kinovorführungen in Oldenburg für Schüler und Menschen mit Behinderungen. Mit Unterstützung des Oldenburger Kino „Lichtblick-Filmtheater“, der Ostholsteiner Behindertenhilfe und den Schulen aus dem Nordkreis wurde der Film „Same same but different“ von Detlev Buck gezeigt. Parallel wurde Informationsmaterial verteilt, Schulklassen und Behindertenwerkstätten konnten sich mit Ausstellungsplakaten im Kino an der Aktion beteiligen. Viele Teilnehmer hätten das Kinoprogramm angenommen, so Fachdienstmitarbeiter und Organisator Saban Omer Oglou. Lehrer hatten zuvor die Möglichkeit, sich bei einem Informationsabend des Fachdienstes Gesundheit zu den Themen HIV und AIDS zu informieren.

Das Ziel des Welt-AIDS-Tages ist die Aufklärung über HIV und AIDS und die inhaltliche sowie interaktive Auseinandersetzung mit den Themen „HIV/AIDS“ und „Wie schütze ich mich vor einer HIV-Ansteckung“. Der Film von Detlev Buck soll nahe bringen, so Omer Ouglou, dass die Bedrohung durch HIV/AIDS noch unverändert hoch ist. Die AIDS-Erkrankung sei nicht heilbar, sondern nur behandelbar. Mit dieser Kampagne der AIDS-Beratungsstelle des Kreises Ostholstein und der Partner habe man die Wichtigkeit und die Notwendigkeit der HIV/AIDS Aufklärung betonen wollen.

Weltweit leben etwa 30 Millionen Menschen mit der HIV-Infektion und AIDS-Erkrankung (Quelle: Schätzung WHO/UNAIDS). Alle fünf Minuten sterben weltweit etwa 30 Menschen an AIDS, 50 Menschen haben sich in dieser Zeit neu mit dem HIV infiziert. Die Anzahl der neu diagnostizierten und gemeldeten  HIV-Infektionen in Deutschland im Jahr 2009 beträgt 2856 (Quelle: Robert-Koch-Institut, Stand: 01.03.2010). Gegenüber dem Jahr 2008 bedeutet dies keine nennenswerte Veränderung bei der Gesamtzahl der HIV-Neudiagnosen.

Autor: Die Pressesprecherin, 01.12.2010 
Quelle: Kreis Ostholstein 

Nach oben

Zurück