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Sonntag, 17 Dezember 2017
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Eutin. Die Mitarbeiter des Fachdienstes Gesundheit prüfen regelmäßig die Einhaltung der Wasserqualität und die allgemeinen hygienischen Anforderungen der verschiedenen Schwimmbadbereiche. Die Erfahrungen hätten gezeigt, so der Fachdienst heute (2. Dezember) in einer Pressemitteilung, dass Infektionen durch ein Schwimmbadbesuch im Kreis Ostholstein die Ausnahmen sind.

In Ostholstein können Einwohner wie Gäste in 120 Schwimmbädern – dazu gehören öffentliche Bäder, Hotelbäder oder Badelandschaften - erleben. Damit der Besuch eines Schwimmbades im wahrsten Sinne des Wortes zu einem ungetrübten Erlebnis wird, achten die Betreiber gemeinsam mit dem Fachdienst Gesundheit auf die Einhaltung der Qualitätsstandards.

Schon bei der Planung zur Errichtung eines Schwimmbades werde der Aufbereitung des Wassers besondere Aufmerksamkeit gewidmet, erklärt der Fachdienst. So sei eine DIN-gerechte Aufbereitungstechnik wichtig, damit Hautpartikel, Schweiß, Haare, Kosmetika, Pilze und Bakterien nicht zu einer Gesundheitsgefährdung werden können. Durch Filteranlagen, Chlordosierung und Frischwasserzugabe werde das Schwimmbeckenwasser kontinuierlich erneuert und aufbereitet. Die tägliche Chlordosierung wird mehrmals während der Betriebszeit gemessen und kontrolliert. Zudem sind die Betreiber der Schwimmbäder nach dem Infektionsschutzgesetz verpflichtet, die Wasserqualität regelmäßig durch anerkannte Labore prüfen zu lassen.

Jeder Badegast könne durch gründliches Duschen vor dem Sprung ins Becken ebenfalls dazu beitragen, dass die Menge der in das Badewasser transportierten Schmutzstoffe die Aufbereitung nicht überfordert. So wichtig wie die Körperhygiene sei zudem das Tragen von Badeschuhen im Laufbereich der Anlage.

Typischer Schwimmbadgeruch und gerötete Augen nach dem Baden seien jedenfalls Hinweise dafür, so der Fachdienst, dass Badegäste es mit der Körperreinigung nicht so genau genommen haben. Denn das zur Desinfektion eingesetzte Chlor werde erst durch die chemische Reaktion mit den Schmutzstoffen - es bilden sich sogenannte Chloramine - zu einem Geruchs- und Augenproblem.

Für Rückfragen und weitere Auskünfte ist der Fachdienst Gesundheit unter der Telefonnummer 04521 / 788-135 erreichbar.

 

 

Autor: Die Pressesprecherin, 02.12.2010 
Quelle: Kreis Ostholstein