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Eutin. Das Kommunalpolitische Frauennetz Ostholstein – kurz „KopF-OH“ - ist ein neues frauenpolitisches, unabhängiges und parteiübergreifendes Netzwerk, das Kommunalpolitikerinnen, weibliche bürgerliche Mitglieder in den Amts- und Gemeindeverwaltungen und Städten des Kreises Ostholstein sowie politisch interessierte Frauen ansprechen und informieren will.
 
Eingeladen zur Gründungsversammlung hatten die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Ostholstein, die bereits im April dieses Jahres mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung „Mehr Frauen in die Politik“ im Kreishaus den Startschuss für einen Zusammenschluss aller aktiven Frauen im Kreis Ostholstein gaben.
 
Am vergangenen Wochenende beschlossen nun knapp 20 Frauen einen „KopF-OH“ zu gründen und wählten Ute Behrens als Vorsitzende, Gabriele Appel als Kassenwartin und Sylvia Zanella-Foritto als Schriftführerin in den Vorstand des neuen Vereins.
 
„Wichtig ist uns dabei unter anderem, dass Frauen sich über Parteigrenzen hinaus vernetzen und ihre Forderungen öffentlich kommunizieren. In vielen Gemeindevertretungen sind sehr wenig Frauen vertreten und viele wichtige Themen, die uns alle angehen, sind bislang vielfach im Hintergrund geblieben“, so Ute Behrens, die neue Vorsitzende.
 
Im Kreis Ostholstein gibt es zurzeit rund 170 aktiv tätige Politikerinnen und 530 männliche Mandatsträger. Mit einem Anteil von 24 Prozent sind Frauen somit unterrepräsentiert. „KopF-OH“ will Frauen zu mehr politischer Verantwortungsübernahme motivieren. Außerdem hat sich „KopF-OH“ zum Ziel gesetzt, gemeindeübergreifende Kommunikation und Erfahrungsaustausch zwischen Politikerinnen und politisch interessierten Frauen zu unterstützen und Seminare anzubieten, um sich verstärkt „einmischen“ zu können.
 
„Mit der Netzwerkgründung ist ein wichtiger Schritt gemacht“, freut sich Silke Meints, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Ostholstein.
Mehr Informationen zum Kommunalen Frauennetz Ostholstein gibt es bei Ute Behrens per E-Mail unter petunia@freenet.de und bei Silke Meints unter gb@kreis-oh.de .

Autor: Die Gleichstellungsbeauftragte, 26.08.2011 
Quelle: Kreis Ostholstein 

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